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Mo 12.08.2002

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Die Bundesliga-Splitter

Zwei Aufsteiger vorne

TORE: Die Fußball-Bundesliga begrüßte ihre Fans zum Auftakt der Saison 2002/03 mit nur 19 Treffern, umgerechnet 2,4 pro Spiel. Der bisherige Negativ-Rekord von 18 Toren nach neun Spielen stammt aus den Spielzeiten 1965/66 und 2001/02. Der Spieltag wird allerdings erst am 14. August mit der Begegnung 1860 München gegen Hansa Rostock komplettiert. Das erste Saisontor hatte der Berliner Bart Goor bereits nach 52 Sekunden gegen Borussia Dortmund erzielt. Erfolgreichster Torjäger des Saisonauftaktes war der Bochumer Thomas Christiansen, der zwei Treffer gegen den 1. FC Nürnberg schoss.

ZUSCHAUER: Erfreulicher als die Torausbeute war der Zuschauerzuspruch zum Saisonauftakt: Zu den ersten acht Begegnungen kamen 311.182 Fans, im Schnitt 38.898 pro Begegnung. 2001/02 waren zum Start 303.185 Besucher, umgerechnet 33.687 pro Partie gekommen. Der Auftaktrekord stammt aus der Spielzeit 1965/66, als im Durchschnitt 40.944 Zuschauer die ersten neun Spiele sehen wollten.

PLATZVERWEISE: Die Bundesliga-Profis haben sich erfreulich fair aus der Sommerpause zurückgemeldet. Nur die Bremer Fabian Ernst (Gelb-Rot) und Razundara Tjikuzu (Rot) wurden bei der 0: 3-Niederlage auf der Bielefelder Alm vorzeitig unter die Dusche geschickt.

TABELLENFÜHRER: 28 Jahre hatte der VfL Bochum dafür gebraucht, nun stand die Elf von Trainer Peter Neururer nach dem 3:1-Sieg beim "Club" erstmals für 22 Stunden in ihrer Bundesliga-Geschichte auf dem ersten Tabellenplatz. Abgelöst wurden die Bochumer dann am Sonntag ausgerechnet von Mitaufsteiger Arminia Bielefeld, der zum dritten Mal in seiner Vereinsgeschichte die Tabelle anführt. Der erste Tabellenführer der Vorsaison hieß 1. FC Kaiserslautern. Der schaffte im Anschluss mit sieben Siegen einen Startrekord.

TRAINER: In dem Schalker Frank Neubarth und dem Berliner Huub Stevens sind nur zwei Trainer neu in der Verantwortung, die übrigen 16 Bundesliga-Vereine setzen auf die bewährten Kräfte aus der Vorsaison. Während Neubarth am Samstag gegen Wolfsburg sein Bundesliga-Debüt feierte, saß Stevens als Vorgänger Neubarths zuvor schon 195-mal auf der Trainerbank.

DEBÜTANTEN: 40 Spieler kamen in den sechs Begegnungen zu ihrem ersten Bundesliga-Einsatz. Im Vorjahr waren es zum Saisonauftakt 43. Der Leverkusener Jan Simak, Dariusz Zuraw von Hannover 96 sowie die Bielefelder Bastian Reinhardt und Massimilian Porcello krönten ihr Debüt auch gleich mit einem Tor in der höchsten deutschen Spielklasse.

Norbert Jurczyk, sid

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Zuletzt geändert am 12. August 2002 09:30 von to

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