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Fr 06.09.2002
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Moritz Götze - "Erfinder" der neuen deutschen Pop-KunstAuf den Spuren von Warhol und Lichtenstein
Er bewegt sich auf den Spuren der Pop-Art-Legenden Andy Warhol und Roy Lichtenstein, möchte jedoch nicht unbedingt mit ihnen verglichen werden: Moritz Götze. Der 38-Jährige aus Halle gilt als Erfinder der neuen deutschen Pop-Kunst. "Kunst soll erfreuen, nicht trennen", sagt Götze. Um auf die ostdeutsche Kunstszene aufmerksam zu machen, geht er - der nach der Wende häufig als Nutznießer des DDR-Systems beschimpft worden war - mit Ausstellungen an verschiedenen Orten in die Offensive. "Farbenpracht und Einfachheit der Linien machen mich neugierig"
Ab Donnerstag auf der Leinwand: Filmstarts am 5. SeptemberArbeitsteilung im Kino funktioniert
Die Kino-Arbeitsteilung funktioniert in dieser Woche: Hollywood schickt teure A-Ware mit Oscar-Glanz, aus Europa kommen mal witzige, mal poetische, mal abseitige Filme, die zumindest den Stempel "Interessant" verdienen. Solche wie "Ali G in da House", Leinwanddebüt von Großbritanniens Kultkomiker Sacha Baron Cohen, oder "Lushins Verteidigung" mit John Turturro als Schach-Genie, oder Andie MacDowell in der melodramatischen Komödie "Heiraten für Fortgeschrittene" - interessante Filme. Ein Muss allerdings für Cineasten: Oscar-Preisträgerin Halle Berry in "Monster's Ball"; die Geschichte um eine obsessive Leidenschaft zwischen Schwarz und Weiß, Opfer und Täter in der Hitze des amerikanischen Südens verdient Aufmerksamkeit. Ebenso wie "K-19 Showdown in der Tiefe" mit Harrison Ford, der die Beinahe-Katastrophe eines sowjetisches Atom-U-Boots in klugen Action-Thrill umsetzt. Noch weiter in die Vergangenheit führt die "Road to Perdition", ein Gangster-Opus aus den 30ern mit Tom Hanks an der Seite von Paul Newman. (to)
Europas Lieblinge: Tukur und Winslet nominiertDie Schauspieler Ulrich Tukur, Kate Winslet und Fanny Ardant sind für den Europäischen Publikumspreis nominiert. In der Publikums-Kategorie des Europäischen Filmpreises können die Kinobesucher europaweit über ihre liebsten Schauspielerinnen, Schauspieler und Regisseure abstimmen. Aus Deutschland ist neben Tukur ("Der Stellvertreter") auch der Regisseur Andreas Dresen ("Halbe Treppe") nominiert, wie die Europäische Filmakademie am Donnerstag in Berlin mitteilte. Der Europäische Filmpreis wird samt Publikumspreisen am 7. Dezember in Rom verliehen. Die deutschen Kinofans finden Wahlzettel für die Publikums- Kategorie in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift "Treffpunkt Kino", die bundesweit kostenlos in den Kinos ausliegt. |
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Letzte Änderung: 06.09.2002 22:11 von IndexRobot
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