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RTL-Show "Deutschland sucht den Superstar"

Steiniger Weg zum Popstar-Erfolg

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Die Moderatoren: Michelle Hunziker und Carsten Spengemann

Sie sind blond oder schwarzhaarig, tragen schlichte Straßenkleidung oder flippige Szene-Outfits, blicken ernst drein oder rennen kichernd umher. Gemeinsam haben sie alle eine aufgeklebte Nummer auf der Kleidung:

Die Nachwuchstalente nehmen am Casting zur neuen RTL-Show "Deutschland sucht den Superstar" in Köln teil. 60.000 Fragebögen haben karrierewillige junge Menschen per Telefon, Fax oder Internet abgerufen. 10.000 von ihnen wurden zu den Castings in Köln, Berlin, Hamburg und München eingeladen. Einer von ihnen wird am Ende ein Popstar sein.

Aber der Weg ins Rampenlicht ist ein steiniger über 15 Sendungen, in denen von der ersten Sendung im November an immer mehr Teilnehmer ausgesiebt werden. In der Jury sitzt auch Erfolgsmusiker Dieter Bohlen - und der hält offene Kritik manchmal für angebracht. "Man muss nicht jedem unbedingt immer sagen, er soll weitersingen", sagt Bohlen. "Da war zum Beispiel ein Masseur dabei, dem habe ich gesagt: 'Bleib lieber Masseur'."

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Jury-Mitglied: Dieter Bohlen

Bohlen lobt

Insgesamt äußert sich der erfolgreiche Produzent aber zufrieden mit den ersten Castings: "Es fiel schwer, überhaupt etwas Böses zu sagen", lobt Bohlen die Fähigkeiten der jungen Musiker. "Und natürlich bin ich auch immer daran interessiert, neue Talente zu entdecken." Laut dem RTL-Bereichsleiter Unterhaltung, Tom Sänger, ist Bohlen auch "Wunsch-Produzent" für den Sieger der Sendung.

Michelle Hunziker leidet mit

Die Moderatorin der Show, Michelle Hunziker, kann nachempfinden, wie sich die Verlierer unter den angetretenen Künstlern fühlen. "Ich bin selbst in vielen Castings durchgefallen", lächelt die 25-Jährige. "Ich fühle mit diesen Leuten." Sie freue sich aber sehr auf die Arbeit: "Ich liebe Musik und ich liebe Menschen. Bei dieser Show haben wir die Gelegenheit, mit Menschen zu arbeiten." Auch Moderations-Partner Carsten Spengemann ist gespannt. "Wir haben hier schon viele tolle Künstler gesehen", sagt der unter anderem als Schauspieler in "Verbotene Liebe" und "Unter uns" bekannt gewordene Hamburger. Und fügt hinzu: "Natürlich haben wir auch einige gesehen, bei denen man sagen muss: Hut ab - vor allem vor dem Mut..."

Die Mühe lohnt sich

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Will Young, Sieger der englischen Ausgabe "Pop Idol", macht Karriere

Aber der Mut lohnt sich auch: Denn der, der am Ende ganz vorne ist, kann mit einer steilen Karriere rechnen. Will Young, von neun Millionen Zuschauern zum Sieger der englischen Ausgabe "Pop Idol" gewählt, hat bereits seine erste Single auf den Markt gebracht. Der Titel "Anything is possible" verkaufte sich nach Angaben von RTL innerhalb der ersten Woche 1,2 Millionen Mal. Auch in Deutschland sind bereits erfolgreiche Stars aus Fernseh-Castings hervor gegangen. Die Bands "No Angels" und "Bro'sis" fanden auf diese Weise zusammen und landeten danach Top-Hits.

Am Ende entscheiden die Zuschauer

Die Entscheidungen über das Weiterkommen sind am Anfang Sache von Bohlen und seinen drei Jury-Mitstreitern: Radiomoderator Thomas Bug, Musikjournalistin Shona Fraser und BMG Europe-Präsident Thomas M. Stein. Nach der dritten Folge hätten diese aber nur noch eine beratende Funktion und würden bei jeder Sendung "einen fachkompetenten Vorschlag" machen, betonten die Macher. Entscheiden dürften in den weiteren Folgen bis hin zum Finale zwischen den beiden beliebtesten Kandidaten aber die Zuschauer per Telefon. Und da habe man ja in den anderen Ländern gesehen, sagt Bohlen, dass diese oft ganz anderer Meinung seien. "Und das finde ich fair."

Nicole Lange, AP


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Zuletzt geändert am 11. September 2002 14:14 von tea

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