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Formel 1 ab 2004 in Bahrain - Spa und Budapest droht das Aus

Ecclestone fordert 20 Rennen pro Jahr

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Neue Herausforderung für Kimi Raikkönen und die übrigen Formel-1-Piloten: Ab 2004 geht´s in Bahrain um WM-Punkte.

Monza - Die Formel 1 geht in die Wüste: Ab 2004 wird die Königsklasse erstmals im Emirat Bahrain am Persischen Golf fahren. Das gab Kronprinz Scheich Salman bin Hamed Al Khalifa in Monza bekannt. Laut Pressemitteilung hat Bahrain einen langfristigen Vertrag mit Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone abgeschlossen, angeblich bis 2010.

"Es gab viele Diskussionen, jetzt ist eine Entscheidung gefallen. Das ist sehr erfreulich", sagte BMW-Motorsportdirektor Gerhard Berger: "Die Formel 1 geht in eine Region, in der sie noch nie war. Ich denke, wir müssen neue Märkte erschließen."

Rennen in Deutschland gesichert

Langfristig sollen mehr Rennen außerhalb Europas stattfinden. In Spa/Belgien drohen ab 2003 Probleme durch das vorzeitige Verbot der Tabakwerbung, und auch Budapest steht angeblich auf der Kippe. Die Rennen auf dem Nürburgring (Vertrag bis 2004, soll verlängert werden) und in Hockenheim (Vertrag bis 2008 plus Option) scheinen dagegen für die nächsten Jahre sicher zu sein.

Neben Bahrain wollen unter anderem auch Russland, die Türkei, Ägypten, China, Dubai, Libanon und Sri Lanka die Formel 1 ins Land holen. Die Zahl der WM-Läufe soll nach Auskunft von Max Mosley, Präsident des Automobil-Weltverbandes FIA, auch in den nächsten Jahren bei 17 liegen. Ecclestone hingegen plädiert für eine Aufstockung des WM-Kalenders auf 20 Rennen pro Saison.

Kompromiss: Vermutlich 18 Rennen

Spekuliert wird derzeit über einen Kompromiss: 18 Rennen im Jahr 2004, so dass für Bahrain kein anderer Grand Prix gestrichen werden müsste. "Ich denke, es gibt eine hohe Wahrscheinlichkeit für 18 Rennen", sagte BAR-Teamchef David Richards nach einem Treffen der Teamchefs in Monza. Erst wenn die chinesische Metropole Schanghai, der von den übrigen Kandidaten die besten Chancen eingeräumt werden, dazukäme, würde ein traditioneller Ausrichter sein Rennen verlieren.

Von der Oase in die Wüste und zurück

Gebaut wird die 5,4 Kilometer lange Rennstrecke in der Nähe von Bahrains Hauptstadt Manama vom Aachener Architekten Hermann Tilke, der zuletzt unter anderem bereits den Kurs in Malaysia, den neuen Hockenheimring und die Mercedes-Arena auf dem Nürburgring entwarf.

"Die Planung ist abgeschlossen, im Oktober ist Baubeginn. Anfang 2004 soll alles fertig sein", sagte Tilke: "Der Start-Ziel-Bereich liegt in einer grünen Oase, von dort fahren die Autos in die Wüste und wieder zurück in die Oase. So ist das Konzept." Die Zahl der Zuschauerplätze ist flexibel ausgelegt: "Zwischen 40.000 und 80. 000", sagte Tilke.

Von Thomas Straka, sid - Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 15. September 2002 14:18 von sab

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