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HSV - FCK 2:0: Gerets: "Meine Geduld zu Ende" - Jugendtrend beim HSV

Basler und Sforza haben wohl ausgespielt

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Eric Gerets beschleichen erste Zweifel

Der "Jugendtrend" beim Hamburger SV wird zum Vorbild für Eric Gerets beim 1. FC Kaiserslautern.

Nach der 0:2 (0: 0)-Niederlage bei den ebenfalls zuvor äußerst erfolglosen Hanseaten und dem Absturz auf den letzten Tabellenplatz in der Fußball-Bundesliga wird der belgische Coach zu ähnlichen Konsequenzen greifen wie sein Hamburger Kollege Kurt Jara in der Woche zuvor: Altstars raus, Talente rein. Mario Basler und Ciriaco Sforza haben somit allem Anschein nach zunächst einmal ausgespielt.

"Ich werde mir die Partie noch einmal in aller Ruhe auf dem Video ansehen", sagte Gerets, "danach kann ich mir vorstellen, dass meine Geduld am Ende ist." Den Schweizer Sforza hatte er nach der schwachen Leistung gegen Arminia Bielefeld auf den Liberoposten zurückbeordert. Impulse oder Sicherheit gingen aber von ihm nicht aus - im Gegenteil: Mit einem katastrophalen Fehlpass leitete er das alles entscheidende 0:2 durch Bernado Romeo (77.) ein, nachdem der Argentinier elf Minuten vorher den HSV in Front geschossen hatte.

Sforza: "Das Tor geht klar auf meine Kappe"

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Collin Benjamin (l) vom HSV setzt sich gegen Ciriaco Sforza durch

"Das Tor geht klar auf meine Kappe", sagte Sforza, "tut mir Leid für die Mannschaft." Auch Mario Basler war nur noch ein Schatten seiner selbst. Der 21 Jahre alte Bundesligadebütant Stephan Kling stahl dem ehemaligen "Super-Mario" als direkter Gegenspieler klar die Show, bis der 33-Jährige in der 66. Minute pumpend wie ein Maikäfer ausgetauscht wurde. Auch Miroslav Klose und Vratislav Lokvenc fanden in dem Pfälzer Trauerspiel gegen einen ebenfalls lange Zeit verunsicherten HSV nicht statt.

Gerets beginnt zu zweifeln

"Von den wichtigen Spielern, die eigentlich Vorbild sein sollten, muss mehr kommen", meinte Gerets nach seinem zweiten Spiel auf der Bank des FCK. Schon beschleichen ihn Zweifel, worauf er sich da eigentlich eingelassen hat bei seinem Wechsel in die Bundesliga: "Ich kann noch nicht beurteilen, ob die Mannschaft bundesligatauglich ist, ob die Qualität des Kaders reicht."

Doch harte Maßnahmen sind unausweichlich. "Ich bin gespannt. wie die Mannschaft jetzt reagiert, wenn sie jetzt nicht kämpft. haben wir harte Zeiten vor uns." Wie eine Truppe beim Freundschaftsspiel agierte das Team in der richtungweisenden Partie zweier Fehlstarter. Der HSV war spielerisch kaum besser, aber bei Jaras Youngstern stimmte wenigstens der kämpferische Einsatz. "Das war ein Anfang, aber es gibt noch keinen Anlass zur Euphorie", meinte der Österreicher.

Jara setzte auf jung und gewann

Mit seinem Pokerspiel hatte er Glück. Nach der desolaten Einstellung bei der Niederlage in Wolfsburg am Mittwoch griff er durch und strich die Oldies Bernd Hollerbach und Jörg Albertz aus dem Kader. Stattdessen nominierte er die Talente Kling, Collin Benjamin, Roda Antar und Lars Jacobsen und bot mit einem Durchschnittsalter von knapp 25 Jahren das jüngste Team der Liga auf.

"Wenn das nicht geklappt hätte, wäre ich der Depp gewesen", wusste Jara um sein Pokerspiel. Aber es ging gut, auch wenn sich nach der stürmischen Anfangsphase wieder Nervosität und Verkrampfung einstellte. Doch die Gäste konnte diese Schwäche nicht nutzen. "Wir haben Glück gehabt, dass wir in dieser Situation gegen einen Krisenklub wie Kaiserslautern gespielt haben", analysierte Nationalspieler Ingo Hertzsch.

Von Andreas Hardt, sid

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Zuletzt geändert am 16. September 2002 15:10 von tea

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