[an error occurred while processing this directive]
IVWPixel Zählpixel

  Ticker    Tabellen    US Sports    Sportfoto    Übersicht 

Home     Kontakt     Site Map  

Di 17.09.2002

 Sport

   vom 17.09.02

Dortmunds Fehlstart in der Champions League
"Formel Langeweile": Schumi wehrt sich
UEFA-Cup: Herthas
Notelf schafft 0:0

Rad: RLP-Tour als
WM-Generalprobe

Ullrich-Manager
pokert mit Telekom

2. Liga: Trier mit breiter Brust nach Mainz
Nach Pleite gegen HSV: Gerets Geduld am Ende
NFL: New England deklassiert N.Y. Jets
Auftakt-Tor: Bierhoff wie ein Held gefeiert
Real in Not: Kein Termin für Nachholspiel


 Nachrichten



 Magazin



 Internet

[?]

Bayern wollen Champions-League-Titel - Auftakt gegen La Coruna

Elber & Co. haben einen Traum

Anklicken zum Vergrößern
Nicht frei von Sorgen: Bayerns Trainerduo Michael Henke und Ottmar Hitzfeld.

München - Bixente Lizarazu fällt aus, Michael Ballack ist angeschlagen: Bayern München startet das Unternehmen Champions League mit einigen Sorgen, verzichtet aber vor dem ersten echten Prüfstein der Saison nicht auf die gewohnt hohen Ansprüche.

"Wir haben einen Traum, und wir haben eine Mannschaft, die Champions-League-Sieger werden kann", betont Giovane Elber vor dem ersten Gruppenspiel am Mittwoch gegen Deportivo La Coruna.

Doch damit nicht genug. Elber sagt auch Titelverteidiger Real Madrid den Kampf an: "Real ist großer Favorit, bis sie gegen uns spielen."

Anklicken zum Vergrößern
Hat sich einiges vorgenommen: Bayern-Stürmer Giovane Elber.

Tarnat spielt für Lizarazu

Eine positive Nachricht gab es für Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld schon vor dem Anpfiff: Spielmacher und Torjäger Michael Ballack wird aller Voraussicht nach trotz einer schmerzhaften Knöchelprellung zur Verfügung stehen. "Die Schmerzen haben nachgelassen. Ich werde spielen", sagte Ballack. Dafür steht Lizarazu, der durch Michael Tarnat ersetzt wird, wegen einer Reizung am rechten Knie ebenso wie die Rekonvaleszenten Mehmet Scholl, Roque Santa Cruz und Sebastian Deisler nicht zur Verfügung.

Was an den großen Zielen des FC Bayern nichts ändert. Nach dem Halbfinal-Aus in der vergangenen Saison wollen die Münchner diesmal den Triumph von vor zwei Jahren wiederholen, zumindest aber das Finale am 28. Mai 2003 in Manchester erreichen. Doch vor dem Endspiel in Old Trafford und einem möglichen Duell mit Real müssen die Bayern die erste spanische Hürde nehmen. Und die wird nach allgemeiner Einschätzung hoch genug.

Großer Respekt vor Spaniern

"Deportivo La Coruna kann jederzeit zum Stolperstein werden", warnte Präsident Franz Beckenbauer trotz eines holprigen Saisonstarts der Galizier. Elber stellt den spanischen Pokalsieger, in der vergangenen Saison in der Meisterschaft vor Real und dem FC Barcelona Zweiter, sogar über die "Königlichen": "Wir müssen kompakt stehen, sonst haben wir keine Chance. Das ist eine Mannschaft ohne Schwächen. Da spiele ich lieber gegen Real. Da weiß man, dass die hinten schwach sind."

Entsprechend fordert der Vize-Kapitän des "weißen Balletts", das am Mittwoch erstmals in der neuen rot-blauen Champions-League-Kollektion antritt, von Beginn an volle Konzentration: "Wir müssen gleich zeigen, dass wir die Chefs sind und das Spiel gewinnen wollen." Zumal auf den FC Bayern in Lens und dem AC Mailand noch zwei schwere Brocken in der Vorrundengruppe G warten.

Beckenbauer: "Ballack ist besser als Zidane"

Dennoch gehen beim FC Bayern, der 40.000 Zuschauer im Olympiastadion erwartet, trotz der "Hammergruppe" (Beckenbauer) alle vom Weiterkommen aus. "Als gesetztes Team gehören wir zu den Favoriten. Deshalb ist ein Auftaktsieg wichtig und Pflicht", sagte Hitzfeld. Auch für Hoeneß steht die Teilnahme an der Zwischenrunde außer Frage, "weil ich unsere Mannschaft für die stärkste halte".

Vor allem in Ballack setzen die Münchner große Hoffnungen. Der "Kaiser" hat den Nationalspieler vor dem Auftakt der "Königsklasse" sogar über Superstar Zinedine Zidane von Real Madrid gestellt. "Wer wird der König von Europa? Mein Favorit heißt Michael Ballack. Ich sage ganz ehrlich: Ich möchte ihn nicht einmal gegen Zinedine Zidane tauschen", erklärte Beckenbauer. Der Franzose Zidane sei zwar der elegantere und geschmeidigere Fußballer, "aber: Ballack ist mit seinen 25 Jahren nicht nur fünf Jahre jünger als Zidane. Er ist torgefährlicher, geht häufiger in die Spitze hinein."

Entsprechend hoch schätzt La Corunas Trainer Javier Irureta, der wegen erheblicher Personalprobleme sogar zwei Akteure aus der zweiten Mannschaft in den Kader berufen musste, die Bayern ein: "Sie haben eine fantastische Mannschaft und spielen in einer anderen Dimension. Durch ihre Neuzugänge sind sie noch stärker geworden."

Von Thomas Niklaus und Christian Pfennig, sid - Fotos: dpa

[?]
Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

 Suche in RZ-Online

 RZ

Web


Sonderteil zur Bundesliga
Bundesliga-Special
mit Gewinnspiel »


Formel 1
Formel 1 bei RZ-Online



Zuletzt geändert am 17. September 2002 14:23 von sab

» Artikel druckenDruckversion
» Artikel empfehlen
» Schriftgröße einstellen
» Impressum