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Di 17.09.2002

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"Hier finden wir eine neuerliche verschlossene Tür", kommentierte Sahi Hawass, der Direktor der ägyptischen Altertumsbehörde, die Entdeckung per Kamera. "Dies ist ein sehr wichtiger Fund." Jetzt gelte es, die Aufnahmen zu untersuchen und über die nächsten Schritte zu entscheiden. Das könne aber bis zu zwölf Monate in Anspruch nehmen. Auch für die Vorbereitungen für die Expedition am Dienstag brauchten Hawass' Team, die Bostoner Firma iRobot und Wissenschaftler von National Geographic rund ein Jahr.

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Auf dem Weg durch die Cheops-Pyramide: Der Roboter samt Mini-Kamera bahnt sich seinen Weg.

250.000 Euro teurer Roboter

Bereits vor neun Jahren war der deutsche Ingenieur Rudolf Gantenbrink auf den rätselhaften Verschlussstein am Ende des 60 Meter langen und 20 Zentimeter breiten und hohen Schachts gestoßen, das Hindernis konnte er jedoch nicht überwinden. Aus der Pyramidenkammer steuerten die Archäologen den Roboter nun schließlich durch den gesamten Schacht und durch ein in die Kalksteintür gebohrtes Loch. Was sie dann sahen, war ein kleiner, sauberer Hohlraum mit einer vertikalen, glatten Steinfläche am Ende. Gesteuert wurde der 250.000 Euro teure Roboter per Kabel - eine Fernsteuerung mit Radiosignalen war auf Grund der Tonnen von Gestein ringsumher nach Ansicht der Experten nicht praktikabel.

Schächte der Cheops-Pyramide bleiben voller Rätsel

"Diese Rillen, die Sie da sehen können, sind die Fingerabdrücke der (Pyramiden-)Arbeiter", sagte Hawass, als sich das Gerät durch die Finsternis des Schaftes arbeitete. Flossen an der Vorderseite machten den neuen Roboter manövrierfähiger als ein Vorgängermodell; iRobot hatte den deutschen Roboter weiterentwickelt, der vor neun Jahren an einer Auswölbung in der Nähe der Tür gescheitert war.

Die insgesamt vier engen Schächte in der Cheops-Pyramide in Gizeh bei Kairo stellen die Archäologen seit jeher vor ein Rätsel. Möglicherweise haben die Schäfte nach Ansicht von Hawass symbolische Bedeutung, da Cheops sich schon zu Lebzeiten zum Sonnengott proklamiert habe. Seine Vorgänger hingegen glaubten, sie würden erst nach ihrem Tod zu Sonnengöttern zu werden.

Blick in Jahrtausende alten Sarkophag

Vor der Entdeckungsreise durch die seit Jahrtausenden herrschende Finsternis öffneten die Forscher vor laufender Kamera auch einen Sarkophag, der in den nahe gelegenen Gräbern der Arbeiter zur Erbauung der Pyramide entdeckt wurde. Gefunden wurde ein nahezu unbeschädigtes Skelett, dessen Alter die Wissenschaftler rund 4.500 Jahre schätzen. Hawass hatte die Vermutung geäußert, dass sich in dem Sarkophag die Mumie eines Oberaufsehers der Pyramidenarbeiter verbergen könnte.

In der knapp 150 Meter hohen und aus 2,3 Millionen Steinblöcken erbauten Pyramide sind nie die Schätze gefunden worden, die anderswo die Gräber des alten Ägyptens für Forscher bereit hielten - möglicherweise wurde das gigantische Bauwerk schon vor Jahrtausenden von Grabräubern geplündert.

Nadia Abou el-Magd, AP - Fotos: AP


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Zuletzt geändert am 17. September 2002 09:54 von sab

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