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"Wahl-O-Mat"-Statistik: Von einer Million auf Null wegen falscher Aussage

CDU patzt mit eigenem Wahlprogramm

Nach 27 Antworten kommt die Hilfe zur Wahl: Der Wahl-O-Mat kennt das Programm der großen Parteien und ermittelt die politische Nähe des Befragten zur CDU, SPD, FDP, PDS und den Grünen.

Berlin - Weil die CDU mit ihrem eigenen Wahlprogramm patzte, sind mehr als eine Million Einträge in der Internet-Wahlhilfe "Wahl-O-Mat" unbrauchbar geworden.

Die Statistik mit den Partei-Vorlieben der bisher gut 1,1 Millionen Teilnehmer sei nun verfälscht, sagte ein Sprecher der Berliner Politikfabrik. "Jetzt müssen wir bei Null wieder anfangen." Grund ist ein peinlicher Fehler der CDU: Deren Geschäftsstelle hatte für das Internet-Programm die CDU-Position zu 27 politischen Thesen an die Politikfabrik weitergegeben und dabei auf die Frage "Sollen die Lohnnebenkosten gesenkt werden?" gegen die Parteilinie mit "Nein" statt mit "Ja" geantwortet. Bis der Fehler bemerkt wurde, lief das beliebte Programm bereits seit drei Wochen.

Dienst soll eine Orientierungshilfe bieten

Die Nutzer antworten im "Wahl-O-Mat" auf 27 politische Fragen mit "Ja", "Nein" oder "Neutral". Die Antworten werden mit den Positionen der Bundestagsparteien abgeglichen; anschließend erfährt der Nutzer, welches Parteiprofil am ehesten mit seiner Meinung übereinstimmt. Das von der Bundeszentrale für politische Bildung und Berliner Politikstudenten gestartete Projekt ist seit dem 26. August unter www.wahl-o-mat.de online und soll nach Angaben der Macher eine Orientierungshilfe für die Bundestagswahl bieten.

CDU kann sich nur verbessern

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Wahl-O-Mat

Dass die Statistik wegen des veränderten CDU-Profils kurz vor der Wahl auf Null gestellt werden muss, nannte der Sprecher "sehr ärgerlich". Für die CDU kann es allerdings fast nur besser werden: Sie erreichte mit zwölf Prozent Zustimmung der "Wahl-O-Mat"-Nutzer den zweitschlechtesten Wert und lag nur knapp vor der PDS (elf Prozent). Vorne lag die SPD mit 30 Prozent, gefolgt von der FDP (28 Prozent) und den Grünen (19 Prozent).

AFP - Screenshot: Red.


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Zuletzt geändert am 18. September 2002 15:23 von mwege

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