[an error occurred while processing this directive]
IVWPixel Zählpixel

  Ticker    Tabellen    US Sports    Sportfoto    Übersicht 

Home     Kontakt     Site Map  

[?] [?]

Daviscupteam in Bestbesetzung gegen Venezuela - "Maulkorb" für Haas

Kühnen fordert Ruhe statt Interviews

Karlsruhe - Das deutsche Daviscup-Team kann am Wochenende in Karlsruhe beim Abstiegsspiel gegen Venezuela in Bestbesetzung antreten. Nachdem der mit Ellbogenproblemen angereiste Thomas Haas bereits am Dienstag ohne Probleme trainieren konnte, gab Teamchef Patrik Kühnen nun auch im Hinblick auf Nicolas Kiefer Entwarnung, der zuletzt Kniebeschwerden hatte. "Ich habe positive Signale erhalten. Ich gehe davon aus, dass wir am Wochenende mit voller Besetzung spielen", sagte Kühnen.

Anklicken zum Vergrößern
Genug geredet: Vor der Daviscup-Partie gegen Venezuela will Kapitän Patrick Kühnen (li.) das Tennis spielen in den Vordergrund stellen.

Der Teamchef sieht seine Hauptaufgabe zunächst darin, Ruhe und Gelassenheit in die Mannschaft zu bringen. So lehnt Haas auf Anraten seines Kapitäns bis Donnerstag jegliche Interviews ab. "Ich versuche eine lockere, aber konzentrierte Atmosphäre zu schaffen", lautet Kühnens Devise. "Jeder Spieler soll seine Meinung äußern. Ich will, dass die Mannschaft laut lebt und sich austauscht. Aber bitte bei uns am Tisch."

Leise Kritik an Stich

Im Führungsstil seines im Streit aus dem Amt geschieden Vorgängers Michael Stich glaubt er kommunikative Schwachpunkte ausgemacht zu haben: "Viele Missverständnisse hätten bereits im Vorfeld vermieden werden können, wenn man sich einfach nur mehr ausgetauscht hätte."

"Prinzip der offenen Worte im geschlossenen Raum"

Der 36-Jährige sieht sich nicht als autoritären Kapitän, sondern als "ein Teil der Mannschaft". Bei den Spielern stößt sein Prinzip der "offenen Worte im geschlossenen Raum" offenbar auf Gegenliebe. "Patrik ist einer, der weiß, wie Tennis funktioniert. Seit wir hier sind, haben wir schon über viele Sachen gesprochen und hatten vor allem viel Spaß zusammen", erklärte Kiefer. Der Holzmindener kündigte an, dass die deutschen Daviscupspieler auf den internationalen Turnieren künftig mehr gemeinsam Doppel spielen.

Zu seinem Amtsvorgänger und ehemaligen Daviscup-Doppelpartner Stich hat Kühnen keine Berührungsängste. "Wir haben diese Woche schon drei oder vier Mal telefoniert und sind nach wie vor sehr gut befreundet." Dennoch könnten zwei unterschiedliche Menschen zwei unterschiedliche Meinungen haben. Aus diesem Grund habe er auf die Anfrage des Deutschen Tennis Bundes spontan mit "ja" geantwortet. Geplant habe er sein Engagement nur bis Sonntag, eine Verlängerung sei aber "nicht unvorstellbar".

dpa - Foto: dpa


Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

 Suche in RZ-Online

 RZ

Web


[?]

Zuletzt geändert am 18. September 2002 16:39 von sab

» Artikel druckenDruckversion
» Artikel empfehlen
» Schriftgröße einstellen
» Impressum