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Britischer Premier gibt Schröder in Irak-Frage Rückendeckung

Blair: "Niemand zweifelt an Schröder"

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Laut Blair wirft die Bundesregierung "Fragen auf, die sinnvollerweise durchaus zu stellen sind".

Berlin - Vier Tage vor der Bundestagswahl hat der britische Premierminister Tony Blair seinem Parteifreund Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) trotz klarer Gegensätze in der Irak-Politik den Rücken gestärkt.

Die Bundesregierung werfe mit ihrem Nein zu Kriegsplänen gegen den Irak "Fragen auf, die sinnvollerweise durchaus zu stellen sind", sagte Blair dem Berliner "Tagesspiegel" (Donnerstag). Ungeachtet der Meinungsunterschiede zweifle "niemand, wirklich niemand" an Schröder. Der Kanzler und Außenminister Joschka Fischer (Grüne) warnten die USA am Mittwoch vor den Plänen eines gewaltsamen Regimewechsels im Irak.

"Das respektieren wir"

Großbritannien habe mit dem Kanzler in allen Fragen, ob Kosovo, Mazedonien oder Afghanistan, immer vertrauensvoll zusammengearbeitet, sagte Blair. "Jetzt erklärt er (Schröder) seine Position zu Irak - und das respektieren wir". Er habe "keinen Zweifel daran, dass wir am Ende alle eng verbunden gemeinsam handeln werden", sagte der Premier, der auch Chef der Labour-Partei ist. Großbritannien steht in der Irak-Frage an der Seite der USA und fordert trotz des Angebots des Irak zur Rückkehr der UN-Waffeninspekteure eine neue UN-Resolution. Die Union hatte Schröder in der Irak-Kontroverse einen Isolationskurs vorgeworfen.

Schröder sagte dem Bonner "General-Anzeiger" (Donnerstag), das Ziel, Iraks Machthaber Saddam Hussein mit militärischen Mitteln zu entmachten, sei nicht durchsetzbar. Dafür gebe es "aller Voraussicht nach keine Legitimation durch die Vereinten Nationen". Fischer sagte in der Sendung "Maischberger" im Nachrichtensender n-tv, er könne sich derzeit eine UN-Resolution, die eine militärische Drohung enthalte, nicht vorstellen. "Wir müssen uns jetzt darauf konzentrieren, dass die Inspektoren testen, ob es das Regime in Bagdad ernst meint." Bush hatte zuvor die Vereinten Nationen erneut aufgerufen, mit einer "starken" Resolution Handlungsfähigkeit zu beweisen.

dpa - Archivfoto: AP

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Zuletzt geändert am 18. September 2002 20:52 von aj

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