|
|
||||||||||||||||||
Sa 12.10.2002
|
[?]
|
|||||||||||||||||
|
| Allan McNish liegt benommen auf dem Boden. |
"Glücklicherweise hat sich Allan nicht verletzt, der Unfall sah wirklich horrormäßig aus", sagte Schumacher: "Wir waren alle sehr betroffen." Wegen der Reparaturarbeiten an der Leitplanke in der ultraschnellen Kurve war das Training 75 Minuten lang unterbrochen. McNish, der vor seinem letzten Rennen für Toyota und vermutlich auch vor dem letzten seiner Karriere steht, hatte Glück, dass er mit dem Heck zuerst gegen den Wall prallte, weil dort die Knautschzone am größten ist. "Bei jedem anderen Aufprallwinkel hätte der Unfall tödlich enden können", meinte der ehemalige Formel-1-Pilot und heutige Fernsehkommentator Jacques Laffite.
Stark: McLaren-Mercedes-Duo
Nach der langen Zwangspause fuhren die McLaren-Mercedes-Piloten David Coulthard (Schottland/1:32,088) und der Finne Kimi Räikkönen (1:32,197) auf die Plätze drei und vier und verdrängten vor dem 100. Rennen in Silber die weiß-blaue Konkurrenz von BMW-Williams in Reihe drei. Dabei war Ralf Schumacher (1:32,444) etwas schneller als der Kolumbianer Juan Montoya (1:32,507). Sauber-Mann Nick Heidfeld aus Mönchengladbach kam auf Rang 12 (1:33,553).
Michael Schumacher, der zum siebten Mal in dieser Saison und zum sechsten Mal in Japan auf Startplatz eins steht, will am Sonntag seinen Nimbus als "König von Suzuka" wahren. Der 33-Jährige hat als einziger der aktuellen Piloten auf dieser Strecke schon gewonnen, insgesamt viermal (1995, 1997, 2000, 2001).
Schumi II ärgert sich
|
| Der Toyota des Schotten Allan McNish nach dem Unfall |
"Es macht unheimlich Spaß, hier zu fahren. Natürlich würde ich dieses Rennen gerne gewinnen", erklärte der Kerpener, der das Kunststück schaffen könnte, in jedem Rennen des Jahres auf dem Podium zu stehen. "Das wäre schon ein Ding und würde einfach die Leistung des Teams widerspiegeln. Es ist das Ergebnis harter und täglicher Arbeit", lobte der Weltmeister.
Im Lager der Silberpfeile war man zufrieden mit Startreihe zwei. "Und der Abstand zur Pole Position hält sich auch in Grenzen", meinte Mercedes-Sportchef Norbert Haug. Ralf Schumacher, der am Sonntag sein 100. Rennen fährt, ärgerte sich darüber, hinter den McLaren-Mercedes zu stehen. "Ich hoffe, wir können ihnen im Rennen Paroli bieten", sagte "Schumi II", der sich damit trösten konnte, vor Montoya zu stehen.
Thomas Straka, sid
[?]Zuletzt geändert am 12. Oktober 2002 10:54 von tea
» Artikel drucken![]()
» Artikel empfehlen
» Schriftgröße einstellen
» Impressum