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Di 15.10.2002
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Intelligenter Mystery-Thriller: "K-Pax - Alles ist möglich"Spacey, der Mann fürs Mysteriöse
New York, Grand Central Station: Silhouettenhaft zeichnet sich das hektische Treiben der Reisenden ab, die durch die riesige Bahnhofshalle eilen. In diesem nebligen Licht erscheint plötzlich ein unrasierter Mann mit Sonnenbrille (Kevin Spacey), der einer Passantin zu Hilfe eilt, die gerade von einem Dieb bestohlen wurde. Als die Polizei seine Personalien überprüfen will, gibt er sich als Außerirdischer vom Planeten K-Pax aus. Kurz entschlossen bringen die Beamten ihn in eine geschlossene Anstalt, wo ein Psychiater (Jeff Bridges) versucht, das Geheimnis dieses rätselhaften Patienten zu entschlüsseln. In dem faszinierenden Mystery-Thriller "K-Pax - Alles ist möglich" schickt der amerikanische Regisseur Iain Softley die Zuschauer auf eine intelligente Suche nach der Wahrheit, die eng mit Fragen wie der Begrenztheit des menschlichen Wissens verknüpft ist. Die Vorlage zu dieser philosophischen Science-Fiction-Geschichte lieferte der US- Autor Gene Brewer mit seinem Roman "K-Pax", an dem der Produzent Lawrence Gordon sofort nach der Lektüre die Filmrechte erwarb. Für die Adaption des Stoffes engagierte er den amerikanischen Drehbuchautor Charles Leavitt, der in kurzer Zeit ein ausgefeiltes Skript verfasste. Dennoch dauerte es sechs Jahre, bis diese ungewöhnliche Thematik schließlich auf die Kinoleinwand gebracht werden konnte. Spacey und Bridges einig: "Dieses Drehbuch mußte verfilmt werden"
Das Projekt kam erst in Schwung, als Kevin Spacey Interesse an der Rolle des Außerirdischen anmeldete. Auch sein Kollege Jeff Bridges fühlte sich von der fantastischen Story angezogen. "Ich verschlang das Drehbuch wie einen spannenden Roman, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte", schwärmt er, "diese Geschichte enthält so viele Überraschungen und Wendungen, dass einfach nicht vorhersehbar ist, wie sie sich weiter entwickelt." Um sich auf seinen Filmpart vorzubereiten, studierte der Filmstar per Video die Sitzungen von mehreren Psychiatern. "Diese Bandaufzeichnungen ermöglichten es mir, ihre unterschiedlichen Techniken und Stile zu betrachten", sagt er im Gespräch. Mysteriöser Patient verunsichert Psychiater In dem Film verunsichert der mysteriöse Patient den Psychiater mit verblüffend präzisen Antworten und erklärt ihm, er sei mit Hilfe von gebündelter Lichtenergie zur Erde gekommen. Um die genauen Ausführungen über fremde Galaxien zu prüfen, zieht der Arzt einen befreundeten Astronomen zu Rate. Doch selbst eine Expertenrunde von Astro-Physikern zeigt sich von dem unglaublichen Wissen des Sonderlings tief beeindruckt. Als dramatische Kulisse für diese Szene fungiert das futuristisch aussehende Hayden Planetarium in New York. Spacey in schauspielerischer Hochform In dem hintergründigen Science-Fiction-Abenteuer gelingt es Softley, die Innenwelten der Protagonisten überzeugend darstellen zu lassen, Oscar-Preisträger Spacey läuft zu schauspielerischer Hochform auf. Die Doppeldeutigkeit der Geschichte wird noch durch das visuelle Konzept unterstrichen, das atmosphärisch mit Elementen wie Lichtstrahlen oder Helligkeit spielt, aber völlig ohne die für das Genre typischen Spezialeffekte auskommt. Birgit Heidsiek, dpa [?] |
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Zuletzt geändert am 15. Oktober 2002 10:44 von to |
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