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So 17.11.2002
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Eishockey-Liga: Hamburg nicht mehr SchlusslichtKöln zeigt Mannheim Grenzen aufDie Kölner Haie haben ihrem Verfolger Adler Mannheim im Spitzenspiel der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) erneut die Grenzen aufgezeigt und mit einer souveränen Leistung auch ihren anspruchsvollen Trainer Hans Zach zufrieden gestellt. Der deutsche Meister gewann die Neuauflage des Vorjahresfinales am Sonntag mit 4:0 (0:0, 3:0, 1:0) und baute seine Tabellenführung aus. Die Eisbären Berlin nutzten die sechste Saisonniederlage der Mannheimer und schoben sich durch ein 7:3 (3:1, 2:0, 2:2) bei den Frankfurt Lions auf den zweiten Platz. Mit 48 Punkten führen die Haie nach dem 21. Spieltag nun mit zwei Zählern von Berlin (46) und vier Punkten vor Mannheim (44). Hamburg Freezers setzen Aufholjagd fort Die Hamburg Freezers setzten mit einem 3:2 (2:1, 1:1, 0:0) bei den Schwenninger Wild Wings nach zwei Siegen in ihren ersten beiden Heimspielen ihre Aufholjagd in der DEL auch auf fremdem Eis fort. Nach fünf Wochen gaben die Hanseaten somit die "Rote Laterne" des Tabellenletzten wieder an die Schwarzwälder ab. Der Abwärtstrend der Augsburger Panther setzte sich derweil unvermindert fort. Das 4:6 (3:1, 1:4, 0:1) bei den Nürnberg Ice Tigers war die elfte Niederlage in Serie für die Schwaben. "Es ist November und da werden noch keine Titel vergeben" "Es ist November und da werden noch keine Titel vergeben", sagte Mannheims Trainer Bill Stewart. Nach einer schwachen Leistung seiner Mannschaft musste der Coach aber die momentane Überlegenheit der Kölner Haie eingestehen. "Köln hatte heute 20 starke Spieler auf dem Eis. Die hatten wir nicht", sagte Stewart. Hans Zach zeigte sich über der Leistung seiner Kölner erfreut. "Das war vielleicht das beste Spiel der Mannschaft", lobte der Bundestrainer. Zweite Hälfte in der Köln-Arena: cleveres Power-Play Vor 17 100 Zuschauern in der Köln-Arena erzielten Brad Schlegel (25. Minute), Tino Boos (31.), Alex Hicks (38.) und Darcy Werenka (59.) die Tore für die Haie. Nach einem ersten Drittel mit hohem Tempo aber ohne Höhepunkte zeigten sich die Kölner bei einem überzeugenden Zwischenspurt im zweiten Abschnitt aggressiver und vor allem endlich wieder clever im Power-Play. Schlegel, Boos sowie Werenka im Schlussdrittel erzielten ihre Tore in Überzahl. "Harmlose" Mannheimer griffen zum Stock: vier Dauerstrafen Da die erstaunlich harmlosen Mannheimer wenig Akzente setzen konnten, verflachte die Partie gegen Ende. Der Frust der Gäste entlud sich bei einer Prügelei mehrerer Spieler, nach der Schiedsrichter Gerhard Lichtnecker (Lenggries) Schlegel, Boos sowie die Mannheimer Sascha Goc und Rene Corbet mit einer Spieldauerstrafe belegte. "Das Strafmaß war überzogen", ärgerte sich Zach über die anstehende Zwangspause seiner Akteure. Die Linienrichter hätten das Gerangel unterbinden können, meinte der "Alpen-Vulkan". Kassel Huskies siegen weiter In zwei weiteren Begegnungen setzten sich die Kassel Huskies mit 4:1 (0:1, 0:0, 4:0) gegen die Krefeld Pinguine durch und feierten ihren dritten Sieg in Serie. Der ERC Ingolstadt bezwang die mit 90 Strafminuten belegten Hannover Scorpions mit 4:3 (2:1, 1:2, 1:1) nach Penaltyschießen. Bereits am Samstag hatten die DEG Metro Stars mit einem 3:2 (0:1, 1:0, 1:1) nach Penaltyschießen bei den Iserlohn Roosters den Anschluss an das Spitzentrio der Liga gewahrt. Düsseldorfs Daniel Kreutzer schaffte dabei mit seinem verwandelten Penalty seinen lang ersehnten ersten Saisontreffer. Arne Richter und Christian Kunz, dpa |
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Zuletzt geändert am 18. November 2002 00:05 von to |
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