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So 17.11.2002

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   vom 17.11.02

5:3 in Bremen - Ailton schockt Lautern
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zurückblättern  ... Ailton schockt tapfer kämpfende Lauterer

Pechvogel Klose passierte Eigentor

Der Brasilianer Lincoln in der zehnten, Abwehrspieler Harry Koch in der 24. per Foulelfmeter sowie Mittelfeldspieler Christian Timm in der 54. Minute hatten die stark ersatzgeschwächten Lauterer zunächst auf die Siegerstraße gebracht. Für die Norddeutschen war zunächst Frank Verlaat in der 14. Minute per Kopfball erfolgreich. In der 61. Minute profitierten die Bremer von einem Eigentor, das Nationalspieler Miroslav Klose unterlief, dann folgte Ailtons Doppelschlag in der 77. und 88. Minute, ehe Ivan Klasnic in der 90. Minute den Schlusspunkt setzte.

"Spiel verloren, das wir niemals hätten verlieren dürfen"

"Wir haben ein Spiel verloren, das wir total im Griff hatten und niemals hätten verlieren dürfen. Wir haben nach dem Platzverweis sogar noch das 3:1 gemacht, sind danach aber einige Male hinten raus gelaufen und haben den Kopf verloren", meinte FCK-Trainer Erik Gerets. "Das war sicher ein glücklicher Sieg, durch den wir uns alle Chancen erhalten haben, weiter oben dran zu bleiben", sagte Werder-Coach Thomas Schaaf.

Lautern war auch mit zehn Mann kämpferisch stärker

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Grobian: Erst sah der Schiedsrichter rot - dann Sziriaco Sforza

Vor 28.300 Zuschauern im Weserstadion mussten die Gäste fast eine Stunde ohne den ehemaligen Schweizer Nationalspieler Sforza auskommen, der nach mehreren groben Attacken durch Schiedsrichter Torsten Koop aus Lüttenmark die Gelb-Rote Karte sah. Doch diese nummerische Unterlegenheit glichen die "Roten Teufel" durch enormen kämpferischen Einsatz aus und schienen phasenweise sogar den ersten Auswärtssieg seit Februar dieses Jahres einfahren zu können.

Schlussphase sah Gerets von der Tribüne aus

In einer hektischen Schlussphase wurde Gerets vom Unparteiischen auf die Tribüne geschickt und die Bremer erzwangen dank ihrer körperlichen Überlegenheit doch noch ein Unentschieden. Kein Nachteil für den FCK war es, dass der belgische Coach überraschend auf einen Einsatz von Stammtorhüter Georg Koch verzichtet hatte. Der etatmäßige Keeper, der angeblich in Kontakt zum SV Werder über einen möglichen Wechsel steht, wurde durch Tim Wiese exzellent vertreten. Der 20-Jährige, vor Saisonbeginn von Fortuna Köln in die Pfalz gewechselt, machte seine Sache gut und war bei den ersten drei Gegentoren absolut schuldlos. Dies konnte man von seinem Gegenüber Pascal Borel nicht behaupten, der Bremer Torwart sah erneut bei einem Gegentreffer nicht gut aus.

Unparteiische hatte alle Hände voll zu tun

Im hitzig geführten 75. Bundesliga-Duell zwischen diesen beiden alten Kontrahenten hatte der Unparteiische bis zum Abpfiff alle Hände voll zu tun und verteilte insgesamt sechs Gelbe Karten, es hätten sogar noch mehr sein können. In den letzten Minuten merkte man den Gästen die körperliche Belastung an.

Der Kanadier Paul Stalteri sowie Viktor Skripnik waren die stärksten Akteure bei den Hanseaten. Beim 1. FC Kaiserslautern verdienten sich in der Defensive Kapitän Thomas Hengen sowie Tomasz Klos die Bestnoten.

Andreas Frank, sid


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Zuletzt geändert am 17. November 2002 21:28 von to

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