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Mo 18.11.2002
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Höhere Schulden und Abbau von Steuervergünstigungen:Kanzler stopft dramatische Haushaltslöcher
Berlin - Mit höheren Schulden und dem Abbau von Steuervergünstigungen bei Aktien- und Immobilienverkäufen will die Bundesregierung die dramatischen Haushaltslöcher stopfen. Gewinne aus Verkäufen von Wertpapieren, Termingeschäften und vermieteten Immobilien sollen nach dem Willen der Koalition künftig pauschal mit 15 Prozent besteuert werden. Für Aktienverkäufe soll danach nur die Hälfte der Steuern anfallen. Selbst genutzte Immobilien können wie bislang steuerfrei verkauft werden. Der Bund muss deutlich mehr Kredite aufnehmen als vorgesehen. "Nullrunde" bei den Ministergehältern
Iraker und UN-Waffenkontrolleure begegnen sich mit MisstrauenFehlschlag könnte Krieg auslösen
Bagdad - Mit der Ankunft der UN-Waffeninspekteure am Montag in Bagdad steht der Irak nun erstmals seit vier Jahren wieder unter ausländischer Beobachtung. Und die Iraker wissen ganz genau, dass Washington jeden Versuch, die Arbeit der Waffeninspekteure zu behindern, als Auslöser für einen Militärschlag nutzen könnte. Denn die Resolution 1441 des Weltsicherheitsrats hat dem Regime von Saddam Hussein deutlich gemacht, dass es mit den Waffenkontrolleuren diesmal nicht Versteck spielen darf. Das heißt: Keine Tabu-Zonen mehr in Saddams Palästen und keine langen Kontrollprozeduren an den Eingangstoren von Industrieanlagen und Labors, während Lastwagen mit verdächtiger Ladung das Gelände durch den Hinterausgang verlassen. Die UN-Abrüstungskommission UNMOVIC wird jeden irakischen Verstoß gegen die Resolution an die Vereinten Nationen melden. Unnachgiebig aber fair
Gen-Ziegen fangen an zu spinnenGentechnisch veränderte Ziegen aus Kanada liefern mit ihrer Milch ein Material, aus dem auch Spinnenfäden aufgebaut sind. Forscher der Firma Nexia in der Provinz Québec haben dazu ein Gen der Kreuzspinne in nigerianische Zwergziegen geschleust, wie das Hamburger Magazin "GEO" in seiner Dezemberausgabe (S. 206) berichtet. Das Protein für die Fäden sonderten die Tiere nun mit ihrer Milch ab. Wenn die Milch der Ziegen von Fett, Milchproteinen und Wasser befreit werde, bleibe ein klebriger Seidenbrei übrig. Dieser wird dem Bericht zufolge durch winzige Düsen gepresst, so dass er sich zu einem Faden anordnet. Dieser Stoff ist superelastisch, federleicht und - in Relation zum Gewicht - stärker als Stahl. Nach Auskunft von Nexia-Gründer Jeff Turner sollen erste medizinische Produkte aus diesem "Biostahl" innerhalb eine Jahres auf dem Markt sein, darunter unter anderem hauchdünne Nähfäden für Augenverletzungen. |
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Letzte Änderung: 18.11.2002 22:11 von IndexRobot
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