|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Do 21.11.2002
|
Gemischte Gefühle nach 1:3 gegen Holland - Völler: "Neue Zeitrechnung"Gnadenfrist für Vize-Weltmeister beendet
Gelsenkirchen - Der Abpfiff in Gelsenkirchen war für Rudi Völler der Anpfiff für die Zukunftsplanung. Der Teamchef machte nach der 1:3-Pleite seiner Verlegenheits-Auswahl gegen den Erzrivalen Niederlande keinen Hehl aus seiner Erleichterung, dass das denkwürdige WM-Jahr endlich abgeschlossen ist. "Wir wurden gefeiert und geehrt, aber das ist nun abgehakt. Jetzt beginnt eine neue Zeitrechnung", beendete der Teamchef ganz offiziell die Gnadenfrist für seine Vize-Weltmeister und kündigte stattdessen eine Zäsur an: "2003 werden die Karten neu gemischt." Neue Chance für Bobic
Treffen der Fußball-Bosse: Bundesliga will Schiri-Diskussion beendenFriedensvertrag und Pilotprojekt "4. Mann"
Gelsenkirchen - Mit einem Friedensvertrag und der schnellen Installation eines vierten Referees soll die Schiedsrichterdiskussion in der Fußball-Bundesliga beendet werden. Vereine, Trainer und Unparteiische sprachen sich für mehr Fairness aus. "Wir werden alles tun, um den wechselseitigen Respekt bei Einhaltung der Regeln und der Akzeptierung von Schiedsrichter-Entscheidungen wieder herzustellen", erklärte DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder nach einem Treffen der Fußball-Bosse. Kein Eingriff ins Spielgeschehen
B-Jugend-Spiel endet mit PolizeieinsatzMonheim - Ein Fußballspiel zweier B-Jugendmannschaften endete in Monheim in einer handfesten Schlägerei und dem Einsatz eines Polizeihubschraubers. Ausgangspunkt war nach Angaben der Polizei ein Foulspiel, woraufhin sich erst die Spieler, dann die Trainer und letztendlich auch die Zuschauer prügelten. Insgesamt waren rund 40 Personen an der Massenschlägerei beteiligt, so die Polizei, die mit fünf Streifenwagenbesatzungen angerückt war. Beim Eintreffen der Beamten hatte der Trainer der Gästemannschaft den Sportplatz allerdings schon fluchtartig verlassen - verfolgt von wütenden Spielern und Zuschauern. Da der 27-Jährige trotz einer groß angelegten intensiven Suchaktion nicht gefunden werden konnte, setzte die Polizei einen Hubschrauber samt Wärmebild-Kamera ein. Erst drei Stunden nach der Massenschlägerei, meldete sich der Coach bei der Polizei. Er blieb unverletzt und gab an, vor der aufgebrachten Menge geflohen zu sein und sich erst Stunden später aus seinem Versteck getraut zu haben. dpa |
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Letzte Änderung: 21.11.2002 22:11 von IndexRobot
|
» Artikel empfehlen |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||