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Do 21.11.2002

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Handball-Bundesliga: Spitzenreiter eilt von Sieg zu Sieg, aber:

Lemgo wird seine Verfolger nicht los

Frankfurt/Main - Spitzenreiter TBV Lemgo eilt von Sieg zu Sieg, verbessert weiter den eigenen Startrekord, scheint derzeit das Maß aller Dinge in der Handball-Bundesliga - und kann sich in der Tabelle trotzdem nicht entscheidend absetzen. Nach gut einem Drittel der Saison behält der TBV zwar seine makellose Bilanz von zwölf Siegen in zwölf Spielen, wird aber die beiden Verfolger SG Flensburg-Handewitt (zwei Punkte Rückstand) und SC Magdeburg (vier Zähler zurück) nicht los.

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Mutterseelenallein am Kreis: Lemgos Robin Kothe.

"Wir müssen weiter konzentriert sein. In unserer Lage ist es wichtig, dass wir auch knappe Situationen meistern, deshalb war der Verlauf der Partie eine wichtige Erfahrung für meine Spieler", erklärte Lemgos Coach Volker Mudrow nach dem 28:22-Sieg beim TuS N-Lübbecke. Trotz des am Ende deutlichen Erfolgs zollte Mudrow dem Gegner zu Recht ein "großes Kompliment". Lübbecke hatte sich auch nach einem 1:12-Rückstand zu Spielbeginn nicht aufgegeben und war kurz vor Schluss bis auf ein Tor herangekommen.

Flensburg gewinnt locker in Willstätt

Von ähnlichen Problemen blieb Flensburg beim ungefährdeten 33: 26-Erfolg bei der SG Willstätt/Schutterwald verschont. "Die Flensburger haben in einer anderen Klasse gespielt", lobte Willstätts Trainer Bob Hanning die Leistung des Gegners. Entsprechend zufrieden war sein Kollege Erik Veje Rasmussen. "Wir haben gesehen, wie wir in Zukunft spielen müssen. Das ist die Basis für den Rest der Saison", meinte der Coach zur gelungenen Wiedergutmachung nach dem enttäuschenden Aus in der dritten Runde des EHF-Pokals.

Madgeburg schon sich für die Champions League

Während sich die Flensburger auf die Bundesliga konzentrieren wollen, diente die Begegnung von Champions-League-Sieger Magdeburg beim ThSV Eisenach lediglich zum Aufwärmen für die "Königsklasse". Nationalspieler Stefan Kretzschmar brachte die Überlegenheit des SC beim 33:28-Sieg auf den Punkt. "Wenn wir bis zum Ende konzentriert geblieben wären, hätten wir mit 20 Toren Unterschied gewonnen", sagte der exzentrische Linksaußen.

"Es war leichter als angenommen, am Ende haben wir Kraft für die Champions League gespart", erklärte der isländische Nationalspieler Olafur Stafansson. Am kommenden Sonntag (18.00 Uhr) müssen die Magdeburger in einer Neuauflage des Vorjahres-Endspiels bei Fotex Veszprem in Ungarn antreten, nach dem Sieg in Eisenach zeigte sich Trainer Alfred Gislason optimistisch: "Vor allem unsere Deckungsleistung stimmt mich zuversichtlich."

Unterdessen setzte sich Meister THW Kiel im Prestigeduell bei Vizemeister HSG Nordhorn mit 31:30 durch. Tabellen-Schlusslicht GWD Minden erkämpfte sich ein 26:26 bei FA Göppingen, und auch die Partie zwischen der SG Wallau-Massenheim und Tusem Essen endete mit einem Unentschieden (27:27).

Von Alexander Sarter, sid - Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 21. November 2002 14:35 von sab

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