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Gesellschaftsspiele für den PC:

Vom Tisch auf den Bildschirm

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Virtuelle Welten in "Civilization": Auch dieser Klassiker basiert auf einem Brettspiel, das in Deutschland jedoch kaum bekannt ist.

Für die meisten Menschen sind es verschiedene Welten: auf der einen Seite das Gesellschaftsspiel, das mit Freunden und Bekannten am großen Tisch gespielt wird. Auf der anderen Seite gilt das Computerspiel als wenig gesellig und unterscheidet sich vom Inhalt her deutlich vom Brettspiel.

Tatsächlich aber verbindet die beiden Spielvarianten mehr als vermutet: Mittlerweile haben digitalisierte Umsetzungen traditioneller Brett- und auch Kartenspiele eine kleine, aber stabile Nische im Markt der Computerspiele besetzt.

Von "Schach" bis "Schiffe versenken"

Schach - das ist in der Regel das erste, oft auch einzige Spiel, das genannt wird, wenn es um Traditionsspiele mit Computerhilfe geht. Tatsächlich gibt es aber kaum ein altbekanntes Spiel, das nicht auch auf dem Rechner gespielt werden kann. So hat Vivendi Universal Interactive eine elektronische Spielesammlung für Kinder nach altbewährtem Vorbild im Programm. Zu finden ist hier "Backgammon" ebenso wie "Schach", "Halma", "Domino" oder "Schiffe versenken", hinzu kommen elf Kartenspiele von "Canasta" bis "Mau Mau".

Weniger an Kinder wendet sich dagegen der United Soft Media Verlag: Hier wird zwar auch eine Computervariante von "Backgammon" geboten. Doch die wird wie das gleichermaßen angebotene "Bridge", von einer anderen Zielgruppe genutzt. "Bridge wird zum Beispiel von Leuten zum Üben eingesetzt, die das Spiel in seiner ursprünglichen Version auf Clubebene spielen", sagt Sprecherin Gabriele Kellerer.

Verkaufszahlen der Klassiker halten sich in Grenzen

Das Computer-Backgammon eignet sich ebenfalls besonders zum Verbessern der eigenen Spielkunst. "Zum einen lässt sich der Schwierigkeitsgrad einstellen, andererseits kann man sich vom Computer auch erklären lassen, ob der durchgeführte Zug tatsächlich gut ist", so Kellerer. Die Verkaufszahlen solcher Klassiker halten sich jedoch in vergleichsweise engen Grenzen. So fand "Backgammon" laut Kellerer seit seinem Erscheinen im Herbst 2001 bis Ende Oktober 2002 etwa 6000 Käufer, "Bridge" kam auf 3500 Exemplare.

"Siedler" in der ewigen Bestenliste

Ganz anders sieht es mit der Umsetzung des Brettspiel-Hits der neunziger Jahre aus: "Die Siedler von Catan" wird als eine der wenigen Spielumsetzung für den Computer in der ewigen Bestenliste des Verbandes der Unterhaltungssoftware Deutschland (VUD) in Paderborn mit mehr als 100 000 verkauften Exemplaren geführt. Die im August 2001 erschienene Computer-Version des Catan-Kartenspiels kam laut Gabriele Kellerer bereits auf 45 000 verkaufte Exemplare. Mitspieler im Netz finden weiterblättern
 


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Zuletzt geändert am 25. November 2002 16:44 von mwege

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