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Zeitplan der IAEA-und UNSCOM-Inspekteure laut Resolution 1441:

Schritt für Schritt zur Abrüstung Iraks

Bagdad - Am Mittwoch sollte die erste Gruppe der UN-Waffeninspekteure in Irak ihre Kontrollmission beginnen, an deren Ende die Zerstörung möglicher irakischer Massenvernichtungsmittel stehen soll.

Bei einem Verstoß gegen den Zeitplan oder die Vorgaben der Resolution droht Irak ein Krieg. Die Experten suchen mit modernstem technischen Gerät nach atomaren, biologischen und chemischen Waffen sowie nach Raketen. Die irakische Führung streitet bislang ab, Massenvernichtungswaffen zu besitzen.

Die Kontrollen sollten an einem geheimen Ort beginnen. Auf der Inspektionsliste stehen etwa 700 militärische und industrielle Objekte. Die Experten setzen unter anderem tragbare Labors zur Untersuchung von Luft- oder Bodenproben ein. Außerdem können sie auf Bilder von Spionagesatelliten zurückgreifen, die Gegenstände ab 60 Zentimetern Durchmesser erfassen.

"Komplette und detaillierte" Liste

Das erste Expertenteam in Bagdad umfasst 18 Vertreter der UNO und der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA). Bis Ende des Jahres soll ihre Zahl auf bis zu hundert erhöht werden. Der UN-Kontrollkomission UNMOVIC gehören insgesamt 220 Wissenschaftler aus 44 Ländern an. Weitere 15 Experten der IAEA in Wien sollen besonders das Nuklearprogramm Iraks inspizieren.

Spätestens am 8. Dezember muss Irak laut UN-Resolution 1441 eine "komplette und detaillierte" Liste seiner Waffenprogramme liefern. Die Liste muss über den Bestand chemischer, biologischer und nuklearer Waffen aufklären, über Raketen, unbemannte Flugkörper und Raketenabschussrampen. Für den Fall, dass Irak dieser Verpflichtung nicht nachkommt, droht die UN-Resolution mit "schweren Konsequenzen".

Erster Bericht bis 21. Februar

Am 21. Februar müssen die Waffeninspekteure dem UN-Sicherheitsrat einen ersten Bericht über ihre Arbeit in Irak vorlegen und urteilen, ob das Land "schwere Verstöße gegen seine Pflichten" gemäß der UN-Resolution begangen hat. Sollten die Waffenkontrollen nach Plan ablaufen, müssen UN-Chefinspekteur Hans Blix und IAEA-Chef Mohammed el Baradei dem UN-Sicherheitsrat von nun an alle 120 Tage einen Bericht vorlegen.

AFP

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Zuletzt geändert am 26. November 2002 15:43 von aj

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