IVWPixel Zählpixel

  Ticker    Tabellen    US Sports    Sportfoto    Übersicht 

Home     Kontakt     Site Map  

Mo 23.12.2002

 Sport

   vom 23.12.02

Sportjahr 2002: Viel Gold und "Kahnsinn"
Ausblick auf 2003: Kommt Ullrich wieder?
Bayern: Klose auf Wunschliste ganz oben
Lothar will mit Partizan in Champions League
Sportlerwahl: Franzi träumt von Olympiagold
Hannawald fliegt zum ersten Saisonsieg
Ski: Gerg-Comeback
mit Kreuzbandriss

Eis-Anni jubelt wieder, Pechstein frustriert
Biathlon: Groß lässt alte Klasse aufblitzen
Gascoigne bettelt um einen neuen Job


 Nachrichten



 Magazin



 Internet

[?] RZ-Online (sport)

zurückblättern  ...

Dafür gab es im Paarlaufen gleich zwei Mal Gold: Ausgelöst vom größten Kampfrichterskandal der olympischen Geschichte gingen die Eiskunstläufer Elena Bereschnaja/Anton Sicharulidse (Russland) und Jamie Sale/David Pelletier (Kanada) als "Doppel-Olympiasieger" in die Annalen ein.

Anklicken zum Vergrößern
Bei der Fußball-WM beinahe unbezwingbar: Oliver Kahn.

Kahn als tragischer Held

So ein "Kahnsinn"! Treffender könnte man die 17. Fußball- Weltmeisterschaft in Japan und Südkorea aus deutscher Sicht kaum beschreiben. Torhüter Oliver Kahn stand beim unverhofften Siegeszug der DFB-Kicker wie ein Fels in der Brandung - und wurde am 30. Juni in Yokohama beim 0:2 im Finale gegen Brasilien zum tragischen Helden. Ausgerechnet ein Fehler des Kapitäns ermöglichte in der 67. Minute das Führungstor von Ronaldo, der zwölf Minuten später nachlegte und damit den fünften Titel des Rekord-Weltmeisters perfekt machte. Trotzdem wurde "King Kahn" von den Journalisten zum besten Spieler des Turniers gewählt.

Franzi krönt Comeback mit Weltrekord

21 Tage nach dem Showdown von Yokohama machte es Hobby-Kicker Michael Schumacher den Brasilianern nach: Mit seinem fünften WM-Titel seit 1994 avancierte der Kerpener endgültig zur Sportlegende. Beim Großen Preis von Frankreich in Magny-Cours setzte sich der Ferrari- Pilot bereits im 11. von 17 WM-Rennen die Krone auf und stellte den Rekord des Argentiniers Juan Manuel Fangio ein. "Ihr seid fantastisch - ich liebe euch alle!", rief "Schumi" seinen Fans nach dem schnellsten Titelgewinn der Formel-1-Geschichte zu. Die restlichen sechs Rennen wurden durch die Dominanz Schumachers, der bei jedem Saisonrennen auf dem Podest stand, zur "Formel Langeweile".

Anklicken zum Vergrößern
Goldjunge: Ingo Schultz war bei der Leichtathletik-EM über 400 meter der Schnellste.

Die 4500 Fans in der Berliner Schwimmhalle tobten, als Publikumsliebling Franziska van Almsick im EM-Finale über 200 m Freistil vom Startblock schnellte - knapp zwei Minuten später war das wundersame Comeback geglückt. Gold! Und Weltrekord! 1994 war "Franzi" als Sensations-Weltmeisterin von Rom schon einmal die schnellste Frau der Welt. Doch dann folgte für die mehrfache Werbe-Millionärin eine harte und bittere Zeit im sportlichen Abseits.

Bayer Leverkusen bleibt "Ewiger Zweiter"

Für Bayer 04 Leverkusen gab es am Ende der Saison nur den Titel des "Ewigen Zweiten". Es war schon tragisch, was die Bundesliga-Elf von Trainer Klaus Toppmöller so alles (ver)spielte: zunächst unglücklicher Vizemeister hinter Borussia Dortmund, danach die ehrenvollen Niederlagen im DFB-Pokalfinale (2:4 gegen Schalke 04) und im Endspiel der Champions League (1:2 gegen Real Madrid). Die Meisterschale eroberte zum sechsten Mal der BVB - ein "Geschenk" der Werkself, die drei Spieltage vor dem Saisonende noch mit fünf Punkten geführt hatte.

Hinter Dortmund (70) und Leverkusen (69) musste sich Bayern München (68) mit Platz drei begnügen. Die Krone des Torschützenkönigs teilten sich der Dortmunder Marcio Amoroso und Martin Max von den Münchner "Löwen" mit jeweils 18 Treffern. Absteiger waren der SC Freiburg, 1. FC Köln und FC St. Pauli.

Bescheidenes Jahr für FC Bayern

Zwischen Meisterfeier und dem stressigen WM-Trip der Nationalspieler nach Asien hätte Borussia Dortmund fast einen weiteren Coup gelandet. Vier Tage nach dem Titelgewinn musste sich die Mannschaft von Trainer Matthias Sammer allerdings im UEFA-Cup- Finale dem Gastgeber Feyenoord Rotterdam mit 2:3 geschlagen geben.

Gleich zwei Mal platzte der Traum vom Titel in der Champions League für den FC Bayern München: Im Frühjahr kam im Viertelfinale das Aus gegen den späteren Cup-Gewinner Real Madrid. Im Herbst scheiterte das Starensemble von Trainer Ottmar Hitzfeld überraschend bereits in der Vorrunde und schaffte als Tabellenletzter nicht einmal den "Quereinstieg" in den UEFA-Cup.

Deutsche Tennis-Profis versinken im Mittelmaß weiterblättern
 


Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

 Suche in RZ-Online

 RZ

Web


Sonderteil zur Bundesliga
Bundesliga-Special
mit Gewinnspiel »


Formel 1
Formel 1 bei RZ-Online



Zuletzt geändert am 23. Dezember 2002 14:03 von sab

» Artikel druckenDruckversion
» Artikel empfehlen
» Schriftgröße einstellen
» Impressum