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Trauerfeier für Opfer des Hubschrauber-Unglücks in Kabul:

Absturzursache wohl technisches Versagen

Berlin/Kabul - Der Absturz des Bundeswehrhubschraubers in Kabul, bei dem sieben deutsche Soldaten ums Lebens kamen, ist mit großer Wahrscheinlichkeit auf technisches Versagen zurückzuführen. "Es verdichten sich Hinweise auf ein technisches Problem im Getriebe des Hauptrotors", sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin am Montag.

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Eine Frau betrachtet im Laupheimer Rathaus die Porträts der Bundeswehrsoldaten, die am Samstag bei einem Hubschrauberabsturz in Kabul (Afghanistan) ums Leben kamen (v.l.): Pilot Friedrich Deininger, Hauptfeldwebel Thomas Schiebel und den Hauptgefreiter Enrico Schmidt. Bei dem Absturz kamen insgesamt sieben Bundeswehrsoldaten ums Leben.

In Kabul wies Paul-Georg Weber, der Sprecher des deutschen Kontingents der Schutztruppe in Afghanistan, Kritik an der Ausrüstung der Soldaten in Kabul zurück. "Die Hubschrauber CH-53 sind sicherlich schon sehr alt. Aber sie sind einer der zuverlässigsten Hubschraubertypen, die es weltweit gibt", sagte er. "Wir arbeiten nach den gleichen Bestimmungen, die auch für die Zivilluftfahrt in Deutschland gelten. Die Maschinen werden in den entsprechenden - hier in Afghanistan kürzeren - Intervallen gewartet", ergänzte er im SFB/ORB-Sender Radio Eins. Der am vergangenen Samstag verunglückte Hubschrauber sei "insofern in einem einwandfreien Zustand gewesen".

Kein Hinweis auf einen Beschuss

Es gebe nach den ersten Untersuchungen vor Ort absolut keinen Hinweis auf einen Beschuss des Hubschraubers, sagte der Sprecher weiter. Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) hatte schon kurz nach dem Unglück versichert, es habe sich um einen Unfall gehandelt. Auch der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, Bernhard Gertz, schloss sich im NDR der Auffassung von einer technischen Panne an. In Kabul untersuchen Luftfahrtexperten den Absturzort, bevor die Einzelteile der Maschine zur genauen Analyse nach Deutschland gebracht werden.

Pilot stand kurz vor der Heimreise

Die sieben Soldaten im Alter zwischen 24 und 53 Jahren waren in den drei Standorten Laupheim (Baden-Württemberg), Rheine (Nordrhein- Westfalen) und Faßberg (Niedersachsen) stationiert. Der 53-jährige Pilot aus Laupheim, der über eine große Flugerfahrung verfügt und mehrere Auslandseinsätze hinter sich hat, stand kurz vor seiner Heimreise nach Deutschland. Zeitpunkt und Ort der zentralen Trauerfeier für die Soldaten - wahrscheinlich in Bonn - sind nach Angaben eines Ministeriumssprecher noch unklar. Auch der Termin für die Überführung der toten Soldaten steht noch nicht fest.

Zwei Tage nach dem Unglück gedachten in Laupheim Angehörige, Soldaten und Politiker in einer Trauerfeier der Opfer. Drei der sieben Getöteten waren beim Heeresfliegerregiment 25 stationiert. Auch in Rheine herrschte am Montag tiefe Betroffenheit, sagte ein Regimentssprecher in Münster. Bereits am Wochenende waren die Soldaten zu einer spontanen Gedenkveranstaltung für ihre verunglückten Kameraden zusammen gekommen. Vermutlich am 7. Januar will das Regiment für sie eine interne Trauerfeier ausrichten.

FDP fordert Überprüfung der Ausrüstung

Die FDP-Bundestagsfraktion forderte eine Überprüfung der Ausrüstung der Deutschen in der internationalen Afghanistan- Schutztruppe ISAF. Unions-Verteidigungsexperte Christian Schmidt (CSU) sagte: "Wer meint, durch Strecken, Streichen, Kürzen die Sicherheit der Bundeswehr aufrecht zu erhalten, ist auf dem falschen Weg."

dpa - Foto: dpa

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Zuletzt geändert am 23. Dezember 2002 16:01 von aj

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