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Mildes Schauerwetter statt "Weißer Weihnacht"

Nasse Bescherung in Deutschland

Der Weihnachtsmann braucht in diesem Jahr keinen Schlitten: Statt "Weißer Weihnacht" erwartet der Deutsche Wetterdienst mildes Schauerwetter. Am Heiligen Abend zieht ein breites Regengebiet durch das Land. Mit Temperaturen bis zu 10 Grad bleibt es recht mild. Auch in der Nacht bleibt es frostfrei. Am ersten Weihnachtstag ändert sich das Wetter kaum. Am zweiten Feiertag lässt der Regen nach.

Dauerregen hatte bis zum Montag in Bayern Flüsse und Bäche über die Ufer treten lassen. Vor allem in Nord- und Ostbayern hätten die stark angeschwollenen Gewässer erste Straßen und Keller überflutet, berichtete das Landesamt für Wasserwirtschaft. In Passau und Regensburg wurden für die Nacht zum Dienstag erste größere Überflutungen erwartet. Dagegen war die Lage in Südbayern weitgehend entspannt. In Brandenburg gilt entlang der Oder weiterhin die Hochwasser-Alarmstufe eins.

Am dramatischsten war die Situation in Mittel- und im westlichen Oberfranken. Die starken Regenfälle hatten fast alle Regnitz- und Main-Zuflüsse stark anschwellen lassen. Die kritische Hochwasserstufe drei hatte den Angaben zufolge allerdings nur die Aisch erreicht. Entlang des Weißen Mains in Oberfranken sind vor allem der Raum Bayreuth und Kulmbach sowie die südlich von Coburg gelegenen Regionen an der Itz betroffen.

Erste Überflutungen in Passau

Entlang der Donau sind den Angaben zufolge die nördlichen Zuflüsse von Wörnitz, Altmühl, Naab und Regen betroffen. Bei Donauwörth und Regensburg sowie weiter stromabwärts werde erst im Laufe der Nacht die kritische Grenze erreicht, hieß es. Von Passau wurden erste leichte Überflutungen gemeldet.

Für die Treibeis führende Oder galt auch am Montag weiter die niedrigste Hochwasser-Alarmstufe eins. Sie wird nach Auskunft des Hochwassermeldezentrums Frankfurt (Oder) auch an den kommenden Tagen bestehen bleiben. "Das heißt für uns Bereitschaft über die Feiertage", sagte eine Sprecherin. Seit dem 12. Dezember ist die Oder für die Schifffahrt gesperrt, seit dem 18. gilt die erste Alarmstufe.

dpa - Satellitenbild übermittelt vom Deutschen Wetterdienst


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Zuletzt geändert am 23. Dezember 2002 15:16 von aj

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