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Fr 27.12.2002
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Spitzenklubs sagen ab: Hallenpokal vor endgültigem AusBudenzauber hat immer weniger FreundeDüsseldorf - Der Hallenpokal der Deutschen Fußball-Liga (DFL) steht vor dem endgültigem Aus. Nachdem die DFL die Turniere 2002 und 2003 wegen der Weltmeisterschaft in Japan/Südkorea und der daraus resultierenden Terminengpässe ausgesetzt hatte, wurde nun vom Liga-Verband auch die Veranstaltung 2004 abgesagt. Hauptgrund für die Entscheidung ist, dass die beiden Spitzenclubs Bayern München und Borussia Dortmund nicht mitmachen wollten, teilte DFL-Geschäftsführer Heribert Bruchhagen mit.
"Damit wäre ein werthaltiger Fernsehvertrag, mit dem wir den Vereinen 100 000 bis 150 000 Euro garantieren hätten können, nicht möglich gewesen", sagte Bruchhagen. "Ich finde es schade, da es eine gute Sache war und sicher eine schöne Veranstaltung geworden wäre - zumal Fans und Fernsehen immer damit zufrieden gewesen sind." Dabei hatten sich die Bundesliga-Manager auf einer Tagung im November noch auf einen Austragungsmodus mit acht gesetzte Mannschaften geeinigt. Zweitligisten mit Eifer dabei "Nun sieht es so aus, als könnte man kurzfristig diesen Hallen- Wettbewerb nicht wieder zur Austragung bringen", meinte Bruchhagen. Bedauerlich sei dies vor allem, weil in verschiedenen Städten - zum Beispiel in Hamburg - neue attraktive Arenen entstanden sind oder entstehen. Allerdings war der Hallenpokal unter den Proficlubs angesichts der Terminhatz ohnehin sehr umstritten. Bei der 14. und vorerst letzten Austragung im Januar 2001 in Dortmund, bei der die Spielvereinigung Unterhaching gewann, waren Topvereinen wie Bayern München oder Dortmund nur noch mit B-Teams dabei. Ernst genommen hatten das Turnier unter dem Hallendach eigentlich nur noch die Zweitligaclubs. dpa - Foto: dpa |
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Zuletzt geändert am 27. Dezember 2002 13:52 von sab |
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