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Do 09.01.2003
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Zahl der Arbeitslosen zum Winterbeginn 4.225.100 gestiegenLage auf dem Arbeitsmarkt weiter verschlechtert
Nürnberg - Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland hat im Dezember deutlich zugenommen. Nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeit (BA) vom Donnerstag waren 4,225 Millionen Menschen offiziell erwerbslos gemeldet. Für den Jahresdurchschnitt 2002 ergibt sich ein Anstieg um 208 000 auf 4,06 Millionen Arbeitslose und damit den höchsten Wert seit fünf Jahren. Eine Trendwende am Arbeitsmarkt wird es BA-Chef Florian Gerster zufolge im laufenden Jahr "ganz sicher" geben. Das von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) genannte Ziel, im Laufe des Jahres wieder unter die Marke von vier Millionen Arbeitslosen zu kommen, sei ehrgeizig, aber zu erreichen, sagte Gerster in Nürnberg. "Vermittlungsoffensive" dennoch ein Erfolg?
Kritik wegen fehlenden Landessystems - 75 Tote bei dichtem NebelFlammen-Inferno bei Flugzeug-Absturz
Diyarbakir - Dichter Nebel hat vermutlich den Flugzeugabsturz mit 75 Todesopfern im Südosten der Türkei ausgelöst. Am Tag nach der Katastrophe wurde massive Kritik an der technischen Ausrüstung des Flughafens von Diyarbakir laut. "Wenn es in Diyarbakir ein Instrumentenlandesystem (ILS) gegeben hätte, wäre das Unfallrisiko auf ein Minimum reduziert worden", sagte am Donnerstag der Präsident der türkischen Pilotenvereinigung (TALPA), Necmi Ekici. Die türkische Inlandsmaschine mit 80 Insassen war am Mittwochabend bei dichtem Nebel vor Erreichen der Landebahn auf militärischem Gebiet abgestürzt und in Flammen aufgegangen. Bis zur Unkenntlichkeit verbrannt
Kaum Gespräche in britischen Familien?London - Britische Eltern sollen in Schulungen neu lernen, sich mit ihren Kindern zu unterhalten. Denn mittlerweile beschränkt sich die Kommunikation im Familienkreis nach Erkenntnissen der Regierung überwiegend auf kurze Zurufe, Brumm- und Grunzgeräusche. Alan Wells, der Direktor einer Regierungsbehörde zur Erhaltung der britischen Bildungsstandards, nannte als eine der Hauptursachen dafür den Umstand, dass Großbritannien die längsten Arbeitszeiten in der Europäischen Union hat. Außerdem laufe dauernd der Fernseher. Die Sprachkenntnisse britischer Grundschüler hätten sich dadurch drastisch verschlechtert, erläuterte Wells am Donnerstag in der "Times": "Das kommt, weil die Kinder vor dem Fernseher oder dem Computer sitzen und die Familien nicht genug Zeit beim gemeinsamen Essen verbringen." Die Behörde habe deshalb nun ein Programm entwickelt, mit dem Eltern lernen können, wie sie mit ihren Kindern ins Gespräch kommen. |
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Letzte Änderung: 09.01.2003 22:11 von IndexRobot
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