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Buschbrände schließen Canberra ein:

Feuerwehr steht Flammen machtlos gegenüber

Canberra - Mindestens drei Menschen sind bei heftig wütenden Buschbränden in der australischen Hauptstadt Canberra im Flammenmeer ums Leben gekommen. Etwa 450 Feuerwehrleute versuchten vergeblich, die von drei Seiten auf Canberra zurasenden Buschbrände unter Kontrolle zu bekommen. Regierungschef John Howard sagte bei einem Besuch in der Stadt, die Brände seien die "schlimmsten", die er jemals gesehen habe.

Anklicken zum Vergrößern Eine Tankstelle bei Canberra geht in Flammen auf.

Die Behörden hatten Canberra am Samstag zum Notstandsgebiet erklärt, nachdem die Flammen die Südbezirke der Stadt erreichten. Wegen der dramatischen Lage wurden Feuerwehrleute aus dem südlichen Bundesstaat New South Wales nach Canberra gebracht. Phil Koperberg, der als Australiens erfahrenster Brandschützer geltende Feuerwehrchef von New South Wales, übernahm die Einsatzleitung in der Hauptstadt. In den vergangenen Monaten bei der Bekämpfung der Buschbrände erfolgreich eingesetzte Hubschrauber konnten nicht aufsteigen, weil dichter schwarzer Rauch die Sicht behinderte.

Tausende Menschen flohen

Nach Angaben der Rettungskräfte wurden etwa 150 Menschen durch die Flammen verletzt. Zwei Frauen mussten mit schweren Brandverletzungen nach Sydney ausgeflogen werden. Tausende Menschen flohen aus ihren Häusern. Nach Behördenangaben wurden mindestens 400 Häuser zerstört.

Augenzeugen berichteten, im Vorort Duffy seien in einer Straße von 21 Gebäuden nur zwei stehen geblieben. Auf den Wegen lagen die verkohlten Überreste von Vögeln, hunderte ausgebrannte Wagen säumten die Straßen. "Am schlimmsten waren die Explosionsgeräusche. Es klang wie im Kriegsgebiet", berichtete ein freiwilliger Brandhelfer. Jahrhundertfeuer weiterblättern

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Zuletzt geändert am 19. Januar 2003 13:12 von jo

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