IVWPixel Zählpixel

  Ticker    Wetter    Foto des Tages    Archiv    Übersicht 

Home     Kontakt     Site Map  

Do 30.01.2003

 Nachrichten

   vom 30.01.03

Handballer jubeln: WM-Halbfinale ist geschafft
Dreifach-Mord von Heidelberg aufgeklärt
Irak: Acht EU-Länder stehen hinter USA
Schnee und Glätte auch am Wochenende
Rekord: AOL macht 100 Mrd Dollar Miese
Unglückspilot räumt Brückenflug ein
Körperwelten-Verbot: Veranstalter klagt
Sieht Elf Dobby wie Präsident Putin aus?
Foto des Tages
Karikatur


 Sport



 Magazin



 Internet

[?]

Pilot von Unglückshubschrauber räumt Brückenflug ein:

"Durchflugmanöver hätte klappen können"

Anklicken zum Vergrößern
Rettungshubschrauber BO 105: Ein Hubschrauber diesen Typs war am 20. Januar bei Bienenbüttel abgestürzt.

Lüneburg - Der Pilot des vor anderthalb Wochen in den Elbe- Seitenkanal gestürzten ADAC-Rettungshubschraubers hat sein Schweigen gebrochen.

In einem Brief an die Polizei in Uelzen habe er eingeräumt, unter der Kanalbrücke bei Hohnstorf (Niedersachsen) hindurchgeflogen zu sein, sagte der Lüneburger Oberstaatsanwalt Jürgen Wigger am Donnerstag. Weitere mündliche Vernehmungen habe der Mann abgelehnt. Der 35-Jährige, der tagelang vernehmungsunfähig im Krankenhaus lag, wird für den Tod des ebenfalls an Bord gewesenen Notarztes (36) verantwortlich gemacht. Bei dem Absturz in den mit Eisschollen bedeckten Kanal war ein 40 Jahre alter Rettungsassistent verletzt worden. Er hatte gegen den Piloten ausgesagt.

Eisschollen gerieten in Heckrotor

In seinem Brief habe der Hubschrauberpilot beschrieben, wie es seiner Ansicht nach zu dem Absturz kam, sagte Wigger. Danach "hätte das Durchflugmanöver unter der Brücke klappen können, wenn nicht durch den Hauptrotor Eisschollen hochgewirbelt worden wären". Die Schollen seien dann in den Heckrotor geraten, so dass der Hubschrauber die Balance verlor und "abschmierte".

Erfolglose Rettungsversuche

Der Pilot beschreibt auch seine beiden Tauchversuche, mit denen er den in der Maschine zurückgebliebenen Notarzt retten wollte. Ihm sei es nicht gelungen, die Tür des auf dem Grund des Kanals liegenden Hubschraubers zu öffnen. Der Pilot und der Sanitäter hatten sich befreien und ans Ufer schwimmen können.

dpa - Archivfoto: dpa


Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

 Suche in RZ-Online

 RZ

Web




Skigebiete
Skigebiete im
RZ-Online-Land


Reisemarkt
LastMinute in die Sonne



Zuletzt geändert am 30. Januar 2003 12:02 von aj

» Artikel druckenDruckversion
» Artikel empfehlen
» Schriftgröße einstellen
» Impressum