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Sa 01.02.2003

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Irak: Bush und Blair verschärfen Tempo
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Columbia-Katastrophe: Keine Chance für siebenköpfige Besatzung

Raumfähre beim Landeanflug zerbrochen

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Das CNN-Video zeigt, wie die Columbia über Texas in mehreren Trümmern zur Erde rast.

Washington - Katastrophe in 60 Kilometern Höhe: Bei der Heimkehr zur Erde ist die amerikanische Raumfähre Columbia am Samstag mit sieben Menschen an Bord in der Luft zerbrochen. Die Astronauten hatten keine Überlebenschance.

Damit hat die NASA fast genau 17 Jahre nach der Challenger-Explosion zum zweiten Mal einen Raumtransporter verloren. Das Unglück löste weltweit Betroffenheit aus. Bundespräsident Johannes Rau und Bundeskanzler Gerhard Schröder sprachen den Angehörigen der toten Astronauten und den Regierungen von USA und Israel ihr Beileid aus. Technische Probleme vor dem Absturz? » weiter

Foto-Doku: Shuttle Columbia rast in Trümmern zur Erde
Grafik: Karte vom Absturzgebiet
Seit 1981 im Dienst: Die amerikanische Raumfähre Columbia
Der Landeanflug: Bislang problemloses Risiko bei Shuttle-Flügen
Hintergrund: Die "Challenger"-Katastrophe von 1986
Space Shuttles: Oldies der Raumfahrt für NASA unentbehrlich
Trauer und Entsetzen weltweit: "Ein unersetzlicher Verlust"
DLR-Experte: Gesamter Zeitplan für Ausbau der ISS gefährdet
Chronologie: Schwere Unglücke in der Geschichte der Raumfahrt

Blix bislang nicht zu neuer Irak-Reise bereit

Bush und Blair verschärfen das Tempo

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Setzen Saddam unter Druck: Tony Blair (l) und George W. Bush.

Washington/New York/Ankara - US-Präsident George W. Bush dringt weiter auf eine rasche Entscheidung des Sicherheitsrates zum Irak-Konflikt. Nach einem Treffen mit dem britischen Premierminister Tony Blair in Washington machte Bush am Freitag klar, dass er dem Weltsicherheitsrat nur eine Chance gibt, wenn er schnell handelt.

Die USA würden sich jedem Versuch widersetzen, die Entscheidung auf Monate hinauszuzögern. "Dies ist eine Sache von Wochen, nicht Monaten." Eine zweite UN-Resolution will der US-Präsident nur unterstützen, wenn sie den Druck auf Bagdad erhöht. Resolution soll neue Signale setzen » weiter

US-Geheimdienst: Bänder sollen irakische Lügen belegen
BND-Infos: Irak baut Waffen in rollenden Laboren
Anti-Kriegs-Demonstration in mehreren deutschen Städten
Neuartige Strahlenwaffen sollen Irak-Krieg entscheiden
Hintergrund: Informationen zum Irak-Konflikt im Internet

Michael Jackson von Sotheby's verklagt

New York - Das New Yorker Auktionshaus Sotheby's hat den US- Popstar Michael Jackson (44) am Freitag auf Zahlung von knapp 1,4 Millionen Dollar verklagt. Wie US-Medien berichteten, schuldet der Sänger dem Unternehmen das Geld für zwei Gemälde des französischen Malers William Adolphe Bouguereau. Im Oktober vergangenen Jahres hatte Jackson durch seine Firma MJJ Productions die Werke aus dem 19. Jahrhundert ersteigern lassen. Trotz wiederholter Aufforderungen habe der Sänger keine Zahlung geleistet, sagte eine Sprecherin des Auktionshauses. Jackson habe ausrichten lassen, dass die Bilder doch nicht in seine Sammlung passten und er sie deshalb nicht mehr haben wolle. Sotheby's besteht jedoch auf Abnahme der ersteigerten Bilder.

Der französische Maler ist für seine mythologischen und romantischen Werke bekannt. 1998 hatte Schauspieler und Privatsammler Sylvester Stallone ein Bouguereau- Gemälde für 2,6 Millionen Dollar verkauft. Die von Jackson ersteigerten Bilder zeigen einen Liebesgott und eine junge Frau mit Kind und Schaf.

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Letzte Änderung: 01.02.2003 22:11 von IndexRobot
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