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21. Zweitliga-Spieltag: St. Pauli träumt vom Ligaerhalt

Mainz erobert Aufstiegsplatz

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Jubel in Mainz: 05 steht auf dem zweiten Tabellenplatz - wenn auch vielleicht nur bis zum Montag

Zum ersten Mal seit April 2001 hat der FC St. Pauli wieder zwei Spiele in Folge gewonnen und darf somit wieder vom erhofften Klassenerhalt träumen: Der letztjährige Fußball-Bundesligist gewann am 21. Spieltag der zweiten Liga das Kellerduell bei Aufsteiger Eintracht Braunschweig verdient 1:0.

Damit konnte er den Abstand auf den Karlsruher SC, der nach dem 0:2 beim MSV Duisburg derzeit den ersten Nichtabstiegsplatz belegt, auf fünf Punkte verkürzen. An der Tabellenspitze hat der FSV Mainz 05 dank eines 2: 1-Erfolges gegen Rot-Weiß Oberhausen vor dem Schlager zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Köln am Montag (20.15 Uhr/live im DSF) für mindestens 24 Stunden den zweiten Platz erobert.

Durch Treffer der Mainz 05er Benjamin Auer (48.) und Andrej Woronin (74.) bei einem Gegentor von Daniel Cartus (76.) rückten die Rheinhessen nach dem 2:1 (0:0) gegen Rot- Weiß Oberhausen auf den Aufstiegsplatz vor. Beide Teams mussten vor 10 000 Zuschauern die Partie dezimiert beenden. Nach einer Rangelei zückte Schiedsrichter Detlef Scheppe für Niclas Weiland (Mainz) und Hajrudin Catic (Oberhausen) die Rote Karte (52.).

Bittere Niederlage für die Freiburger

Eine bittere und völlig überraschende Niederlage musste dagegen Bundesliga-Absteiger SC Freiburg bereits am Freitag hinnehmen. Durch die 0:2-Niederlage bei Aufsteiger VfB Lübeck verloren die Breisgauer den Aufstiegsplatz an Mainz. Ausgerechnet die Freiburger Leihgabe Ferydoon Zandi sorgte mit seinem Treffer zum 1:0 und der Vorlage zum zweiten Lübecker Tor für die Pleite der Breisgauer. "Zurück nach Freiburg möchte ich aber nicht", sagte Zandi, der noch bis 2004 in Freiburg unter Vertrag steht.

Puali-Trainer Gerber: "Es ist noch nichts gewonnen"

St. Paulis Trainer Franz Gerber, der in Frankfurt als neuer Manager im Gespräch ist, trat direkt nach dem Erfolg gegen das mit elf Zählern abgeschlagene Schlusslicht Braunschweig auf die Euphoriebremse. "Es ist noch immer nichts gewonnen. Wir stehen auf einem Abstiegsplatz. Der Sieg ist nur ein Fünkchen Hoffnung. Wir haben nur 16 Punkte, normalerweise braucht man schon 20 Zähler in der Winterpause, um nicht abzusteigen", meinte Gerber, der seiner Mannschaft allerdings ein starkes Nervenkostüm attestierte.

Auch Lorant mit Ahlen erfolgreich

Neben St. Pauli bläst auch Werner Lorant mit seinem neuen Klub LR Ahlen weiter zur Aufholjagd. Gegen die SpVgg. Greuther Fürth gewannen die Ahlener deutlich mit 3:0 und konnten somit zum ersten Mal seit Wochen die Abstiegsränge verlassen. Für Lorant war es bereits der dritte Sieg im vierten Spiel seit Amtsantritt. Marcel Rath erzielte dabei zwei Treffer (17./68.) und war auch ansonsten auffälligster Akteur.

Kleiner Rückschlag für Trier: 2:2 gegen Mannheim

Einen kleinen Rückschlag erlebte Trainer Paul Linz mit Überraschungs-Aufsteiger Eintracht Trier. Nach einer 2:1-Führung gegen Abstiegskandidat Waldhof Mannheim sorgte Enrico Kern mit seinem 2:2-Ausgleich kurz vor Schluss (84.) für den Ausgleich und beendete somit vorerst die Aufstiegsträume des Teams von der Mosel.

Nach der schwächsten Saisonleistung kann auch Alemannia Aachen die Aufstiegsträume derzeit ad acta legen. Nach der 2:3-Heimniederlage gegen Aufsteiger Wacker Burghausen haben Jörg Berger und sein Team bereits sieben Zähler Rückstand auf Platz drei. Burghausens Stürmer Macchambes Younga-Mouhani sorgte mit einem "Dreierpack" für den verdienten Auswärtserfolg.

Gelungenes heimdebüt für Meier in Duisburg

Ein gelungenes Heimdebüt feierte unterdessen Norbert Meier als Trainer des MSV Duisburg. Gegen den Karlsruher SC feierte der Ex-Nationalspieler im dritten Spiel den ersten Sieg und setzte sich mit seinem Team damit in der oberen Tabellenhälfte fest. Die Gäste aus Baden präsentierten sich indes erschreckend schwach und bleiben mit nur 21 Punkten in akuter Abstiegsgefahr.

Die für Sonntag angesetzte Partie des 1. FC Union Berlin gegen den SSV Reutlingen fiel der schlechten Witterung zum Opfer.

Marc Schmidt, sid


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Zuletzt geändert am 16. Februar 2003 18:15 von to

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