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Di 18.02.2003
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| Die Jagd kann beginnen: Das Feld nimmt die 15 Kilometer in Angriff. |
"Siegesparty fällt aus"
Nach etwa 12 Kilometern setzte sich die in Klassik-Rennen seit Olympia im Vorjahr ungeschlagene Langlauf-Millionärin von ihrer einzigen Konkurrentin Kristina Smigun (Estland) ab und hatte im Ziel 12,8 Sekunden Vorsprung. Die Russin Olga Sawjalowa holte mit 55,8 Sekunden Rückstand Bronze. Skari: "Die Siegesparty fällt aus. Ich will hier nochmal Einzelgold gewinnen und in der Staffel die Deutschen schlagen."
Erkrankte Viola Bauer musste passen
Manuela Henkel hatte sie jedenfalls bereits kurz nach dem Start abgehängt, so dass die deutsche Solistin "den möglichen Platz 4 oder 5" (Bundestrainer Jochen Behle) verpasste. Viola Bauer aus Oberwiesenthal musste wegen einer Erkältung verzichten. "Es ist ein Infekt der Atemwege und hat nichts mit erhöhten Blutwerten zu tun", beteuerte Mannschaftsarzt Dr. Ulrich Schneider.
Thema Doping dominiert WM-Auftakt
Das Thema Doping dominierte wegen des über dem erlaubten Hämoglobinwert von 16,0 liegenden Duos aber schon den Auftakttag der WM - den Skandalen der Nordischen Ski-WM 2001 in Lahti mit sechs überführten Finnen und Olympia 2002 mit drei Sündern um Johann Mühlegg droht eine Fortsetzung. Die Mühlegg-Affäre hatte ebenfalls mit einem erhöhten Hämoglobinwert begonnen.
"Irgendwo muss der Wert ja herkommen"
"Bisher geht es noch nicht um Doping, die beiden haben nur eine Schutzsperre bekommen, weil das Blut bei diesen Werten zu dick und damit gesundheitsgefährdend ist", kommentierte Bundestrainer Jochen Behle: "Aber die Ergebnisse der Dopinkontrollen werden folgen. Irgendwo muss der hohe Hämoglobinwert ja herkommen."
Werte über der Grenze können, müssen aber nicht auf Blutdoping beispielsweise mit EPO hinweisen. Klarheit wird erst in den nächsten Tagen herrschen, wenn die Kontrollergebnisse aus dem Labor in Lausanne vorliegen. Weltmeisterin Skari meinte, dass es Regeln gebe, denen man folgen müsse: "Ich denke, dass die beiden hier bei der WM noch starten werden." Der finnische Verbandspräsident Seppo Rauhonen begründete den extrem erhöhten Wert von 16,4 für Kaisa Varis jedenfalls nicht mit Doping: "Kaisa hat sechs Nächte daheim in einem speziellen Höhenzelt geschlafen."
Von Lars Becker und Peter Stracke, sid - Fotos: dpa
Zuletzt geändert am 18. Februar 2003 14:00 von sab
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