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Mi 19.02.2003

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Bundesliga: Gladbach verlässt nach 2:0 gegen Wolfsburg Abstiegsränge

Aufatmen rund um den Bökelberg

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Kollektive Erleichterung: Die Borussen-Kicker freuen sich über das 2:0 gegen Wolfsburg.

Mönchengladbach - Borussia Mönchengladbach hat im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga einen Befreiungsschlag gelandet und gleichzeitig Trainer Hans Meyer ein wenig aus der Schusslinie genommen.

Die "Fohlen-Elf" verbuchte im Nachholspiel einen 2:0 (1:0)-Sieg gegen den stark ersatzgeschwächten VfL Wolfsburg, holte damit nach vier Spielen ohne Punkt und Tor wieder einen Dreier und verließ mit nunmehr 22 Zählern die Abstiegsplätze. Dort findet sich nun Vizemeister Bayer Leverkusen wieder. Auch Wolfsburg muss sich nach dem siebten Auswärtsspiel in Folge ohne Sieg und nur 26 Punkten auf der Haben-Seite nach unten orientieren.

Wolfsburgs Schnoor half mit Eigentor mit

Nach 467 Minuten beendete ein Wolfsburger die Gladbacher Tormisere. VfL-Abwehrspieler Stefan Schnoor lenkte einen Schuss von Igor Demo unhaltbar für Schlussmann Claus Reitmaier ins eigene Tor. (33.). Im zweiten Durchgang markierte schließlich Borussia-Stürmer Lawrence Aidoo das beruhigende 2:0 (71.).

Meyer: "Wir haben eine gute Einstellung gezeigt"

"Wir haben eine gute Einstellung gezeigt, es gab aber auch noch viele Ecken und Kanten. Das ist aber nicht unnormal, wenn eine Mannschaft den Druck spürt, gewinnen zu müssen", meinte Gladbachs Trainer Hans Meyer. "Wir haben die gleichen Fehler gemacht wie zuletzt in Hamburg", stellte Wolfsburgs Mittelfeldspieler Patrick Weiser.

Der Sieg der Gastgeber ging auf Grund der guten ersten Halbzeit in Ordnung. Die Borussia agierte nach der Rückkehr der zuvor gesperrten Max Eberl und Steffen Korell deutlich sicherer in der Abwehr und zeigten sich auch in der Offensive dank der Umstellung auf ein 4-4-2-System effektiver. Dagegen machte sich bei Wolfsburg das Fehlen von sieben Akteuren bemerkbar, zumal auch Dorinel Munteanu nach 19 Minuten verletzt ausschied.

Kaum Torchancen für Effenberg & Co.

Bereits nach 90 Sekunden hätte der finnische Neuzugang Mikael Forssell die Borussia in Führung bringen können, doch der Stürmer scheiterte freistehend an Reitmaier. In der Folgezeit vergab der Tscheche Ivo Ulich zwei weitere gute Möglichkeiten (12./17.). Die Gäste wachten erst in der zweiten Halbzeit auf und erhöhten das Tempo. Zwingende Torchancen erarbeitete sich die Mannschaft von Trainer Wolfgang Wolf allerdings nicht.

Vor dem Spiel hatten beide Trainer drastische Maßnahmen ergriffen. Borussia-Coach Meyer beförderte nach dem 0:2 gegen Hertha BSC Berlin "Querulant" Jeff Strasser und "Sündenbock" Marcel Witeczek aus dem Kader. Sein Gegenüber Wolf sortierte den Slowaken Miroslav Karhan aus und übertrug dessen Kapitänsbinde Mittelfeldstar Stefan Effenberg.

Von Stefan Tabeling, sid - Foto: dpa

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Zuletzt geändert am 19. Februar 2003 22:28 von sab

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