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Sa 22.02.2003

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FCK wahrt mit 2:0 gegen Hamburger SV Chance auf Klassenerhalt

"Rote Teufel" setzen Aufwärtstrend fort

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Neue Hoffnung bei den FCK-Fans - der Klassenerhalt ist wieder in Sichtweite.

Kaiserslautern - Der krisengeschüttelte 1. FC Kaiserslautern bleibt nach den bislang erfolglosen Sanierungsgesprächen zumindest sportlich in der Erfolgsspur und hat in der Fußball-Bundesliga weiter den Klassenerhalt im Visier.

Die mit rund 40 Millionen Euro verschuldeten Pfälzer besiegten den Hamburger SV 2:0 (0:0) und blieben somit auch im vierten Spiel in Folge ohne Niederlage. Dagegen musste der HSV mit der ersten Pleite seit dem 26. Oktober (1:2 in Bielefeld) einen Rückschlag im Kampf um die Uefa-Cup-Plätze hinnehmen.

Tore durch Lokvenc und Klose

Für die FCK-Treffer sorgten der tschechische Nationalstürmer Vratislav Lokvenc (51.) und Vizeweltmeister Mirolav Klose (58.), der mit einem sehenswerten Volleyschuss sein fünftes Saisontor erzielte.

Vor 39.000 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion entwickelte sich von Beginn an eine interessante Bundesliga-Partie, in der sich beide Teams beim Auslassen hochkarätiger Torchancen zunächst gegenseitig übertrafen. Bereits nach zehn Sekunden scheiterte Lauterns Brasilianer Lincoln mit einem Flachschuss an HSV-Keeper Martin Pieckenhagen. Nach fünf Minuten hätten dann die Gäste in Führung gehen müssen, doch Sergej Barbarez brachte das Kunststück fertig, den Ball aus zwei Metern über das leere FCK-Tor zu schießen.

Pieckenhagen glänzte im HSV-Tor

Die "Roten Teufel", die bis mindestens Mittwoch weiter um die Zustimmung der Gläubigerbanken für das Sanierungskonzept zittern müssen, hatten im Anschluss an die Barbarez-Chance beste Möglichkeiten, die Partie schon vor dem Pausenpfiff zu entscheiden. Doch Nationalstürmer Klose erwischte bis zu seinem Treffer einen rabenschwarzen Tag, scheiterte innerhalb von 60 Sekunden zweimal allein vor Pieckenhagen (12., 13.) und trieb die FCK-Anhänger zur Verzweiflung. Zudem verweigerte Schiedsrichter Jörg Kessler (Höhenkirchen) einem Treffer von FCK-Kapitän Alexander Knavs wegen angeblicher Abseitsstellung die Anerkennung (25.).

Sforza feierte Comeback im FCK-Trikot

Auch im zweiten Abschnitt drückten die optisch überlegenen Pfälzer, bei denen Ciriaco Sforza zum ersten Mal seit der 1: 2-Niederlage beim Rückrunden-Auftakt gegen den VfB Stuttgart überraschend wieder zur Anfangsformation zählte, den HSV in die Defensive. Lokvenc' sechstes Saisontor und Kloses fünfter Treffer der laufenden Spielzeit brachten dem FCK dann auch den verdienten Lohn.

Beste Spieler auf Seiten der Gastgeber waren Markus Anfang und Torschütze Lokvenc. Beim HSV, der zuvor elf Spiele ohne Niederlage geblieben war, wussten Mittelfeldspieler Bernd Hollerbach und mit Abstrichen Außenstürmer Mehdi Mahdavikia zu überzeugen.

Von Marc Schmidt, sid - Foto: dpa

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Zuletzt geändert am 22. Februar 2003 17:49 von sab

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