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Mi 26.02.2003

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FCK ist vorerst gerettet - Fritz-Walter-Stadion wird verkauft

Jäggi: "Motivationsschub" für Klassenerhalt

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FCK-Chef Jäggi kann aufatmen. Doch jetzt geht's um den Verbleib in der Bundesliga.

Kaiserslautern - Der finanziell angeschlagene Fußball-Erstligist 1. FC Kaiserslautern ist vorerst gerettet. Stadt, Land und die Gläubigerbanken einigten sich am Mittwochabend mit der Vereinsführung auf ein Sanierungskonzept.

Kern ist der Verkauf des Fritz-Walter-Stadions an eine Objektgesellschaft, sagte Vereinsschef René Jäggi nach der sechsstündigen Sitzung. Die Gremien der Beteiligten müssen der Lösung noch zustimmen. Kaiserslautern wird Austragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft bleiben. Jäggi erhofft sich jetzt einen "Motivationsschub" für den Klassenerhalt. Der Vereinschef ließ keinen Zweifel daran, dass dem abstiegsbedrohten Verein in der 2. Bundesliga wegen fehlender Einnahmen die Insolvenz drohen würde.

Stadt Kaiserslautern erhält über 50 Prozent

Bis der Verein Mitte März den Lizenzantrag für die kommende Saison stellt, sollen die Verträge für den Stadionverkauf unterschriftsreif sein. Die Stadt Kaiserslautern wird Jäggis Angaben zufolge über 50 Prozent an der Stadiongesellschaft halten. Weitere Gesellschafter seien die Gläubigerbanken und eventuell der Hauptsponsor Deutsche Vermögensberatung AG. Mit dem Verkauf soll der Verein entschuldet werden.

Mit 36 Millionen Euro in der Kreide

Der FCK steht mit rund 36 Millionen Euro in der Kreide. Außerdem fordert das Finanzamt fast 13 Millionen Euro Steuern für angeblich verdeckte Gehaltszahlungen an Spitzenspieler.

Durchsuchungen bei Ex-Vorstandsmitgliedern

Am Mittwochmorgen hatte die Staatsanwaltschaft Zweibrücken im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen ehemalige Verantwortliche des FCK Wohn- und Geschäftsräume ehemaliger Vorstandsmitglieder sowie die Räume einer Spielervermittleragentur in Kaiserslautern und Ludwigshafen durchsucht. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung, der Beihilfe zur Steuerhinterziehung und der Untreue.

ddp - Foto: dpa

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Zuletzt geändert am 26. Februar 2003 22:41 von aj

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