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Fr 28.03.2003

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Politische Differenzen ausgeräumt - "Galileo" kommt:

Europäisches GPS soll den Himmel stürmen

Berlin - Deutschland soll bei der Entwicklung des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo die industrielle Führung im Weltraumsegment übernehmen. Darauf hätten sich Deutschland und Italien verständigt, teilte das Bundespresseamt am Freitag in Berlin mit. Der Hauptsitz von Galileo Industries soll in Ottobrunn bei München liegen.

Anklicken zum Vergrößern Auch spezielle Handys können anhand der GPS-Koordinaten den aktuellen Standort ermitteln und den rechten Weg weisen.

Zwar gibt es mit der amerikanischen Variante GPS (Global Positioning System) bereits ein solches System. Seit Jahren stützen sich zahlreiche auch für den Privatmann erschwingliche Geräte darauf. Die US-Behörden können das Satelliten-Signal aber jederzeit und ohne Vorwarnung verschleiern, verschlüsseln oder ganz abschalten. Damit soll potenziellen Gegnern zum Beispiel die Möglichkeit genommen werden, Waffen mit GPS gegen die USA oder ihre Truppen im Ausland zu richten.

Erste Satelliten starten kommendes Jahr

Die ersten Satelliten sollen 2004 starten. Voll funktionsfähig soll das Netz aus insgesamt 30 Satelliten 2008 sein. Die Satelliten sollen in gut 20.000 Kilometern Höhe installiert werden und die Erde auf festgelegten Bahnen umkreisen. Jeder Satellit sendet dabei periodisch zwei Informationen zum Boden: erstens seine Position im Orbit und zweitens den genauen Zeitpunkt. Der Empfänger auf der Erde erhält die Signale mehrerer Satelliten. Sie kommen leicht zeitversetzt bei ihm an. Aus diesen Laufzeitunterschieden lässt sich die Position des Empfängers.

Bayern profitiert

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) begrüßte die Einigung mit Italien. Deutschland gewinne damit "zusätzliches Profil als High- Tech-Standort." Außerdem rechne er mit der Schaffung von zusätzlichen Arbeitsplätzen. Auch Bayerns Wirtschaftsminister Otto Wiesheu (CSU) bezeichnete die Entscheidung als einen "Riesenerfolg". Bayern verfüge über herausragende Kompetenzen auf dem Gebiet der Satellitennavigation. Seit 1990 seien in Bayern in die Luft- und Raumfahrttechnologie mehr als 180 Millionen Euro investiert. Die Hälfte der Anschubfinanzierung von 1,1 Milliarden Euro für die Jahre 2002 bis 2005 will die EU tragen, die andere Hälfte soll die ESA tragen.

dpa


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Zuletzt geändert am 28. Maerz 2003 23:08 von jo

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