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Basra befindet sich nach den Worten eines britischen Militärsprechers noch lange nicht unter alliierter Kontrolle. Deshalb sei es zur Zeit unmöglich, die Stadt mit Hilfsmitteln zu versorgen, sagte Oberst Chris Vernon dem Nachrichtensender Sky News. "Basra ist ganz klar nicht im entferntesten in unserer Hand", sagte er.

Humanitäre Katastrophe befürchtet

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Irakische Familien fliehen aus der heftig umkämpften Stadt Nasirijah

Als "Schlüssel" zur Stadt müssten die Baath-Partei und die unter ihrer Kontrolle operierenden irregulären Kämpfer "ausradiert" werden, hieß es. Das Rote Kreuz und andere Hilfsorganisationen befürchten eine humanitäre Katastrophe in Basra. Nach Schätzungen des Kinderhilfswerks UNICEF werden etwa eine halbe Million Kinder nach dem Krieg traumatisiert sein. Im Irak gibt es 5,7 Millionen Kinder im Grundschulalter. Der irakische Informationsminister Mohammed Sajjid el Sahhaf sagte, allein in Basra seien seit Beginn der Militäroffensive 659 Zivilisten verletzt und 116 getötet worden.

Im einzigen irakischen Tiefwasserhafen von Umm Kasr traf am Freitag das erste britische Schiff mit mehreren hundert Tonnen Lebensmitteln, Wasser, Decken und Medikamenten ein. Die Hilfslieferungen sind vor allem für die 1,3 Millionen Einwohner von Basra bestimmt. In der südirakischen Stadt Safwan kam es erneut zu chaotischen Szenen bei der Verteilung von Hilfslieferungen aus Kuwait. Offensichtlich ohne jede Koordination räumten zahlreiche Menschen einen Lastwagen mit Lebensmitteln aus.

"Öl für Lebensmittel"

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Britische Soldaten verteilen Hilfsgüter: Im einzigen irakischen Tiefwasserhafen von Umm Kasr traf am Freitag das erste britische Schiff mit mehreren hundert Tonnen Lebensmitteln, Wasser, Decken und Medikamenten ein.

Zur Versorgung der Not leidenden irakischen Zivilbevölkerung verständigte sich der UN-Sicherheitsrat auf einen Kompromiss, der die Fortführung des Programms "Öl für Lebensmittel" für 45 Tage unter UN- Regie ermöglicht. Demnach stehen derzeit Hilfsgüter im Umfang von rund 2,5 Milliarden Dollar zur Verfügung.

Britische Soldaten exekutiert?

Großbritanniens Premierminister Tony Blair warf der irakischen Seite vor, sie habe zwei britische Soldaten "exekutiert". Diese Grausamkeit beweise die ganze Verderbtheit des Regimes von Saddam Hussein, betonte Blair. Die irakische Seite widersprach heftig der Darstellung, die Männer seien hingerichtet worden. Der russische Präsident Wladimir Putin kritisierte die Kriegsführung der USA. "Die Militäroperation im Irak wird immer erbitterter und langwieriger", sagte er.

Beim traditionellen Freitagsgebet in der iranischen Hauptstadt Teheran riefen die Gläubigen gegen die Alliierten gerichtete Schmähworte: "Kriegsverbrecher hinrichten" oder "Schande über Euch", riefen die Menschen. Der Prediger betonte, der östliche Nachbar des Iraks lehne sowohl den Krieg als auch die irakische Führung unter Saddam ab.

dpa, AFP - Fotos: dpa [?]

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Zuletzt geändert am 28. Maerz 2003 20:15 von aj

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