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Irak-Berater der US-Regierung legt Amt nieder

Richard Perle tritt zurück

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Washington - Einer der Planer des Irak-Krieges, Richard Perle, hat seinen Vorsitz in einem Beratergremium des US-Verteidigungsministeriums niedergelegt. Ihm waren Interessenkonflikte wegen seiner Beratertätigkeit für das insolvente US-Unternehmen Global Crossing vorgeworfen worden.

Weil er die falschen Vorwürfe nicht umgehend widerlegen könne, lege er den Vorsitz der Verteidigungspolitischen Kommission nieder, schrieb Perle am Donnerstag an US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld. Auf Wunsch Rumsfelds bleibe er aber Mitglied des Gremiums, sagte Perle in einem Interview. Perle sei ein hervorragender Vorsitzender gewesen und "führte die (...) Kommission durch eine wichtige Zeit in unserer Geschichte", erklärte Rumsfeld.

Honorar als Spende

Auch seine bezahlte Beratertätigkeit für den Hersteller von Glasfasernetzwerken, Global Crossing, erklärte Perle für beendet. Bereits erhaltene Zahlungen für seine Tätigkeit in dem Unternehmen in Höhe von 125.000 Dollar werde er spenden.

Perle gehörte als Vorsitzender des Gremiums, das 2001 zur Beratung des Verteidigungsministeriums geschaffen wurde, nicht zu den politischen Entscheidungsträgern und wurde für die Tätigkeit auch nicht bezahlt. Sehr wohl aber hatte er Einfluss auf den Plan der US-Regierung, Iraks Präsidenten Saddam Hussein zu stürzen.

Widerstand bei Sicherheitsberatern

Perle hatte sich bereit erklärt, im Rahmen seiner Beratertätigkeit für Global Crossing die Zustimmung der zuständigen Behörden für den Verkauf eines Anteils von 61,5 Prozent an zwei asiatische Unternehmen zu gewinnen - an die chinesische Hutchison Whampoa und an Singapur Technologies Telemedia.

Das Vorhaben stieß aber bei dem Ausschuss für ausländische Investitionen, zu dessen Mitgliedern Rumsfeld und andere führende US-Sicherheitsberater gehören, auf Widerstand. Der Ausschuss kann Fusionen und Übernahmen blockieren, wenn diese seiner Einschätzung nach US-Interessen zuwiderlaufen. Bei dem geplanten Verkauf des Global-Crossing-Anteils fürchtete der Ausschuss, das international tätige Unternehmen würde unter chinesische Kontrolle gelangen. Hutchison ist mehrheitlich im Besitz von Chinas reichstem Mann Li Ka Shing.

Reuters - Archivfoto: dpa

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Zuletzt geändert am 28. Maerz 2003 11:48 von aj

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