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Politbarometer: Bessere Noten für Regierungsparteien und Kanzler

Überwältigende Mehrheit gegen Irak-Krieg

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Mainz - Nach Beginn des Irak-Kriegs hat sich die Stimmung für Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und seine Partei weiter verbessert, die Unionsparteien müssen dagegen rückläufige Werte verzeichnen.

Nach dem am Freitag vom ZDF veröffentlichten Politbarometer erreichte die SPD in der zweiten März-Hälfte in der politischen Stimmung 30 Prozent, nach dem es vor zwei Wochen noch 27 Prozent waren. Die Unionsparteien kommen auf 50 Prozent, vor zwei Wochen waren es noch 54 Prozent. Die Grünen liegen bei elf Prozent, Anfang März waren es zehn Prozent. Die FDP liegt unverändert bei fünf Prozent, die PDS bei drei Prozent (zuletzt zwei Prozent).

Sonntagsfrage: CDU bei 47 Prozent

Bei der so genannten Sonntagsfrage, die auch längerfristige Überzeugungen und Parteienbindungen der Wähler berücksichtigt, erreichte die SPD 32 Prozent (plus einen Prozentpunkt), die CDU/CSU 47 Prozent (-1), die Grünen liegen unverändert bei neun Prozent, ebenso die FDP bei fünf Prozent und die PDS bei vier Prozent und die anderen Parteien drei Prozent.

Fischer baut Vorsprung in Top-Ten aus

Bei der Beurteilung der zehn wichtigsten Politiker in Deutschland erreichen alle Regierungspolitiker mit Ausnahme von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) bessere, alle Unionspolitiker schlechtere Werte als beim letzten Politbarometer Anfang März. Besonders verbessern konnte sich der Bundeskanzler. Außenminister Joschka Fischer (Grüne) führt die Liste der Top-Ten mit 2,4 (zuvor 2,1) weiter an. Auf Platz zwei folgt Arbeits- und Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) mit 0,8 (nach 0,6). Verteidingungsminister Peter Struck (SPD) liegt deutlich verbessert auf Rang drei mit 0,5 (0,1).

Von Platz sieben auf Platz vier verbesserte sich Schröder mit 0,1 Punkten (davor minus 0,6). Danach folgt Unionsfraktionsvize Friedrich Merz (CDU) mit 0,1 (zuletzt 0,2). Der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) landete auf Platz sechs mit 0,0 (0,1), CDU-Chefin Angela Merkel mit ebenfalls 0,0 auf Platz sieben, (0,3). Das ist ein weiterer deutlicher Rückgang und Merkels schlechtester Wert im Politbarometer überhaupt. Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) verbesserte sich leicht und liegt jetzt bei minus 0,4 (minus 0,6). Verbessert hat sich auch FDP-Chef Guido Westerwelle mit minus 0,6 Prozent (davor minus 0,8). Am Schluss liegt unverändert Gesundheitsministerin Schmidt mit minus 0,8.

84 Prozent gegen den Krieg

Eine überwältigende Mehrheit der Deutschen ist weiter gegen den Krieg in Irak. 84 Prozent finden es nicht richtig, dass die USA und ihre Verbündeten militärisch gegen Irak vorgehen, 13 Prozent finden es richtig. Unter den Frauen ist die Ablehnung des militärischen Vorgehens noch deutlich höher (89 Prozent) als unter den Männern (77 Prozent). 62 Prozent der Bundesbürger glauben, dass der Militäreinsatz einen Verstoß gegen das Völkerrecht darstellt, sechs Prozent meinen das nicht. 32 Prozent der Befragten trauen sich darüber kein Urteil zu.

49 Prozent sagen: Bush trägt Hauptschuld

Die Hauptschuld am Krieg in Irak sehen die Deutschen bei US-Präsident George W. Bush und den USA (49 Prozent). 26 Prozent nennen den irakischen Machthaber Saddam Hussein und Irak, neun Prozent schreiben die Schuld beiden Seiten zu, und 16 Prozent wissen keine Antwort.

Für das Politbarometer befragte die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen in der Zeit vom 24. bis 27. März 2003 insgesamt 1274 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte telefonisch. Die Fehlertoleranz der repräsentativen Umfrage liegt bei den großen Parteien bei 2,7 Prozentpunkten, bei den kleineren bei rund 1,4 Prozentpunkten.

AFP

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Zuletzt geändert am 28. Maerz 2003 13:09 von aj

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