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zurückblättern  ... "Werde die Situation genau beobachten"

Hitzfeld löste Spekulationen aus

Sein Vereinstrainer Ottmar Hitzfeld hatte angesichts des riesigen Medienrummels um Kahns Privatleben die Sorge geäußert, dass Kahn die Brocken bei der Nationalmannschaft hinschmeißen könnte. Zudem wollte der Coach von Bayern München nicht ausschließen, dass sein Kapitän trotz Vertrages bis 2006 beim deutschen Rekordmeister Deutschland den Rücken kehrt und ins Ausland abwandert.

Kein Kommentar zu überhöhter Geschwindigkeit

"Ich werde die Situation genau beobachten", sagte Kahn, ohne dabei weitere konkrete Angaben zu machen, was genau seine Entscheidung beeinflussen wird. Fragen zu seinem Führerscheinentzug wegen überhöhter Geschwindigkeit (154 km/h anstatt der erlaubten 80 km/h) verbat er sich: "Ich weiß nicht, welche Relevanz das mit dem Aufenthalt der Nationalmannschaft in Herzogenaurach hat."

Rudi Völler hatte seinen Kapitän bereits zuvor aus der Schusslinie genommen: "Wer sich durch die Schlagzeilen der letzten Wochen nicht aus der Bahn hat werfen lassen, der wird sich auch nicht aus der Bahn werfen lassen, wenn er mal ein, zwei Monate ohne Führerschein ist."

Völler: "Das Thema ist ausgelutscht"

Der Teamchef hat sich in den vergangenen Tagen mit seinem verlängerten Arm auch über dessen private Probleme unterhalten. "Das Thema ist ausgelutscht", stellte Völler anschließend fest und ließ keinen Zweifel daran, dass Kahn auf Grund seine herausragenden sportlichen Fähigkeiten in der Nationalmannschaft nicht zur Disposition steht, auch nicht als Kapitän.

Der omnipräsente Medienstar Kahn ist sich der Problematik selbst aber bewusst: "Vorbildfunktion ist für mich sehr wichtig. Und der will ich in meinen Bereichen auch gerecht werden. Ich bin aber auch nur ein Mensch. Ich mache abseits genau so viele Fehler wie sie alle auch. Das bitte ich zu akzeptieren", beantwortete er diesbezügliche Fragen. Er selbst sei permanent im Austausch mit Leuten, "die mir sehr nahe stehen". Die Grenze des Zumutbaren ist für ihn aber offenbar erreicht: "Es gibt im Grundgesetz keinen Artikel, in dem steht, dass man sich als öffentliche Person alles gefallen lassen muss."

Kahn versprich "Topleistung"

Seine Leistung werde unter dem Wirbel um seine Person nicht leiden, versprach Kahn. "Ich kann sehr gut zwischen Beruf und anderen Dingen trennen. Ich habe auch in der Vergangenheit schon viel Druck aushalten müssen und Mechanismen entwickelt, um dennoch Topleistung zu bringen", erklärte der Ausnahmekeeper.

Das Verhältnis zu seinen Kollegen im Nationalteam, das nach seiner heftigen Schelte im Anschluss an die 1:3-Pleite Mitte Februar auf Mallorca gegen Spanien gelitten hatte, bereinigte Kahn zudem im Vorfeld des Litauen-Spiels. "Ich Nachhinein habe ich sicherlich über das Ziel hinaus geschossen", erklärte der Torwart-Titan.

Hamann: "Für mich ist die Geschichte erledigt"

Sein ehemaliger Vereinskollege Dietmar Hamann hatte Kahn für seine scharfe Kritik kräftig gerüffelt: "Ich fand es nicht sehr glücklich, wie sich Kahn nach dem Spanien-Länderspiel geäußert hat. Ich bin auch nicht seiner Meinung, aber er hat halt im Eifer des Gefechtes überreagiert", meinte der England-Legionär und fügte nach einem Gespräch mit Kahn und Völler hinzu: "Für mich ist die Geschichte erledigt." Der Teamchef bewertete es genauso: "Alles kein Problem. Wir haben zum Glück eine gesunde Mischung in der Mannschaft. Der eine überzieht mal, der andere ist halt etwas ruhiger."

sid - Foto: dpa

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Zuletzt geändert am 28. Maerz 2003 15:08 von aj

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