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Geld-Spürhunde an den Grenzen:

Zoll nahm 101 Milliarden Euro ein

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Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) unterhält sich mit einer Zollhundeführerin: Bei der Geldwäschebekämpfung werden zum Aufspüren versteckten Bargeldes speziell ausgebildete Spürhunde an den Grenzen eingesetzt.

Pomellen - Die deutschen Zollbehörden haben im vergangenen Jahr rund 101 Milliarden Euro eingenommen.

Das sei ungefähr die Hälfte aller Einnahmen des Bundes aus Steuern Abgaben, sagte Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) am Freitag bei der Vorstellung der Zoll-Jahresbilanz am deutsch-polnischen Grenzübergang Pomellen. 2002 stellten die Zollbehörden demnach im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Drogen aber auch wesentlich weniger Schmuggelzigaretten sicher.

1,9 Millionen Ecstasy-Tabletten

So seien im Vergleich zu 2001 rund 42 Prozent mehr Drogen, aber nur noch halb so viele Zigaretten beschlagnahmt worden, sagte der Minister. Den größten Sprung gab es mit 1,9 Millionen sichergestellten Ecstasy-Tabletten, rund 600.000 mehr als 2001. Der Gesamtwert der beschlagnahmten Drogen wurde auf rund 100 Millionen Euro geschätzt. Die zunehmende Menge an Ecstasy-Tabletten führte der Chef des Zollkriminalamtes Köln, Karl-Heinz Matthias, auf eine verbesserte Zusammenarbeit mit den amerikanischen Behörden zurück. Die USA seien bevorzugtes Zielgebiet für synthetische Drogen aus holländischen Labors.

Bis zu sieben Euro pro Tablette

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Die Laborbetreiber versuchten verstärkt, ihre Ware über Großflughäfen wie Düsseldorf und Frankfurt/Main in die USA zu bringen. Auf dem Schwarzmarkt würden für eine Tablette bis zu sieben Euro gezahlt. Zu den größten sichergestellten Posten zählten rund fünf Tonnen Marihuana sowie 815 Kilogramm Kokain mit einem Schwarzmarktwert von 40.000 Euro je Kilogramm.

Die mit 462 Millionen Stück geringere Menge entdeckter Schmuggelzigaretten führte Matthias auf eine neue Taktik der Zollbehörden zurück. So richte man den Fokus verstärkt auf die Zerschlagung der kriminellen Strukturen. Schwerpunkt für den Zigarettenschmuggel sei immer noch die deutsch-polnische Grenze, insbesondere der Grenzübergang Frankfurt/Oder.

Geldwäschebekämpfung

Zwei Drittel der Einnahmen entfielen auf Verbrauchssteuern, wie Mineralöl- und Tabaksteuer, sagte Eichel. In der Bundeskasse seien zudem 9,5 Millionen Euro gelandet, die im Rahmen der Geldwäschebekämpfung an den Grenzen sichergestellt wurden. Zum Aufspüren des versteckten Bargeldes würden fortan auch speziell ausgebildete Spürhunde eingesetzt.

Bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität seien 2002 rund 90 Verfahren gegen Tätergruppen mit bis zu 100 Tatverdächtigen eingeleitet worden. "Da gibt es manchmal zwölf verschiedene Nationalitäten", sagte Matthias. In den Verfahren gehe es um einen Schaden von etwa 2,2 Milliarden Euro.

dpa - Foto: dpa

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Zuletzt geändert am 28. Maerz 2003 15:21 von aj

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