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DEL-Playoffs: Zachs Haie auf Finalkurs
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Playoff-Halbfinale in der DEL: 5:3-Sieg des Meisters in Mannheim

Zachs Haie auf Finalkurs

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Geburtstagsgeschenk für den Coach: Hai Dwayne Norris punktete auch im zweiten PlayOff-Spiel gegen Mannheim

Titelverteidiger Kölner Haie hat Trainer Hans Zach mit einem wichtigen Auswärtserfolg zum 54. Geburtstag gratuliert und Kurs auf das Finale der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) genommen.

Im zweiten Playoff-Halbinale feierten die Rheinländer mit 5:3 (1:0, 3:0, 1:3) beim Vizemeister Adler Mannheim den zweiten Sieg und können bereits am Donnerstag (19.30 Uhr/live bei Premiere) in der Kölnarena ihren elften Finaleinzug perfekt machen.

"Wir mussten hart und konzentriert arbeiten. Unsere frühe Führung hat uns sehr geholfen, so konnten wir aus einer gesicherten Abwehr Konter fahren", erklärte Bundestrainer Zach, der mit den Haien seinen ersten Meistertitel seit zehn Jahren anpeilt. Kontrahent Bill Stewart gab zu: "Wir sind sehr enttäuscht, es ist vieles schief gelaufen."

Krefeld gleicht gegen Berlin aus

Völlig offen ist dagegen wieder das andere Semifinale. Außenseiter Krefeld Pinguine glich durch einen 4:2 (1:1, 2:0, 1: 1)-Heimsieg in der "best of five"-Serie gegen Vorrundenprimus Eisbären Berlin zum 1:1 aus. "Wir waren heute wieder aggressiver und haben Berlin keinen Raum gelassen", stellte Krefelds Nationalspieler Christian Ehrhoff zufrieden fest: "Und wir haben unsere Torchancen besser genutzt." Spiel drei findet am Freitag (20. 15 Uhr/live bei Premiere) im Berliner Wellblechpalast statt.

Schiedsrichter brachte Adler-Coach aufs Eis

7200 Zuschauer im Mannheimer Friedrichpark sahen bereits nach 80 Sekunden die Kölner Führung durch Fredrik Nilsson. Danach brachte Schiedsrichter Petr Chvatal mit einigen strittigen Entscheidungen die Adler-Fans und Trainer Bill Stewart in Rage. Zunächst machte der Kanadier seinem Unmut Luft, indem er ein Handtuch durch die Luft wirbelte. Dann zog der exzentrische Coach, der für seine "Psycho-Tricks" berüchtigt ist, nach einem Foul des Kölners Dwayne Norris an Todd Hlushko sein Sakko aus, schwenkte es über dem Kopf und kassierte dafür prompt eine kleine Bankstrafe. Bierbecher und andere Gegenstände flogen daraufhin auf das Eis.

Kölner konterten mit kühlem Kopf

Der Meister aus Köln behielt indes kühlen Kopf und konterte weiter erfolgreich. Nationalspieler Eduard Lewandowski (25.), Stefan Schauer (35.) und Dwayne Norris (37.) sorgten für den 27. Sieg im 40. Playoff-Duell mit Mannheim. Allerdings mussten die Haie nach den Toren von Nick Naumenko (44.), Devin Edgerton (53.) und Rene Corbet (59.) am Ende noch einmal zittern, bis Dave McLlwain 24 Sekunden vor Schluss das 5:3 erzielte.

Krefelder Powerplay-Künstler stellten Eisbären kalt

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Eisbären Berlin - Krefeld Pinguine: Nachdem das erste Treffen 3:0 für die Eisbären ausgegangen war, siegten die Pinguine zuhause mit 3:2

Vor 6714 Zuschauern in der Krefelder Rheinlandhalle, die erstmals seit dem Abschiedsspiel von "Hexer" Karel Lang vor zwei Jahren ausverkauft war, brachte Nationalspieler Sven Felski die Berliner schon nach 68 Sekunden in Führung. Doch die Krefelder Powerplay-Künstler glichen durch das insgesamt 14. Überzahltor in den Playoffs aus: Toptorjäger Chistoph Brandner erzielte seinen vierten Playoff-Treffer (19.).

Seine Tore Nummer sechs und sieben markierte Brandners Sturmkollege Brad Purdie zum 3:1 (25. und 28.) und sorgte damit für einen beruhigenden Vorsprung. Nur 41 Sekunden nach der zweiten Drittelpause überwand Ricard Persson allerdings Nationaltorhüter Robert Müller zum 2:3-Anschlusstreffer und brachte noch einmal Spannung ins Spiel. Doch Brandner (48.) machte den zweiten Playoff-Sieg im neunten Duell mit den Eisbären und den ersten Saisonsieg nach 0:1-Rückstand perfekt.

Thomas Lipinski, sid


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Zuletzt geändert am 30. Maerz 2003 21:44 von to

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