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So 30.03.2003
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Schumacher bleibt gelassen und testet den neuen Roten: StreckenrekordRevanche kommt in Brasilien
Stuttgart/Maranello - Michael Schumacher hat auf die heftige Kritik nach seinem enttäuschenden Saisonstart gelassen reagiert und mit einem neuen Streckenrekord beim Testen eine erste sportliche Antwort gegeben. "Wenn man Fehler macht, darf man nicht erwarten, dass man gelobt wird. Insofern kann ich mit der Kritik gut leben", teilte der fünfmalige Formel-1-Weltmeister aus Kerpen am Samstag auf seiner Homepage mit. "Ich gehe davon aus, dass es auch wieder bessere Rennen geben wird, auf Strecken, die uns liegen werden und wo wir dann unsere Vorteile haben." Nach dem Grand Prix in Malaysia vor einer Woche hatten italienische Medien Schumacher "Anfängerfehler" und eine "katastrophale Leistung" vorgeworfen. Rehabiltation in Sao Paulo Rehabilitieren für seine Plätze vier und sechs bei den beiden WM- Läufen in Melbourne und Sepang will sich der Ferrari-Star am kommenden Sonntag beim Großen Preis von Brasilien in Sao Paulo. Schumacher hofft darauf, auf dem Berg-und-Tal-Kurs im Autodromo Jose Carlos Pace seinen Vorjahreserfolg wiederholen und zugleich seinen ersten Saisonsieg feiern zu können. Am Ostersonntag 2002 hatte er knapp vor seinem Bruder Ralf im Williams-BMW gewonnen. Neuer F 2003-GA lässt noch auf sich warten Während der Ferrari F2002 damals bei seinem Renndebüt die Feuertaufe glänzend bestand, steht Michael Schumacher dieses Mal der neue F 2003-GA noch nicht zur Verfügung. Der Rheinländer tritt auch in Sao Paulo mit dem modifizierten Vorjahresmodell an. Vorher frönt Schumacher in Brasilien aber noch seiner großen Leidenschaft: dem Fußball. Bei einem Benefizspiel am Mittwoch im Rahmen des Trainings trifft der Hobby-Kicker in der Hafenstadt Santos auf die Profis des dortigen Erstligisten. Beim FC Santos hatte einst auch Weltstar Pele gespielt. Testfahrt in Fiorano vielversprechend: Streckenrekord Seine gute Form im Cockpit bewies Schumacher bei den Testfahrten im FA 2003-GA am Samstag auf der Ferrari-Hausstrecke in Fiorano. Kurz vor Schluss seiner insgesamt 90 Runden stellte der 64-malige Grand- Prix-Sieger mit 56,338 Sekunden einen neuen Streckenrekord auf. Er verbesserte seine alte Bestmarke um 0,448 Sekunden. Schumacher war erst am Vormittag aus dem verregneten Barcelona nach Maranello geflogen, weil er den neuen Rennwagen auf trockener Strecke testen wollte. Starke Konkurrenz überrascht den Weltmeister nicht Die hervorragenden Ergebnisse der bislang siegreichen McLaren- Mercedes-Konkurrenten David Coulthard und Kimi Räikkönen überraschen Schumacher nicht. Ferrari habe im Winter immer wieder auf die Stärke der Silberpfeile hingewiesen, meinte er: "Offenbar lagen wir da nicht so falsch." Die beiden jungen Piloten Räikkönen (23) und Fernando Alonso (21), der im Renault in Malaysia Dritter geworden war, stufte Schumacher als starke Widersacher ein. "Ich habe nie verheimlicht, dass ich die beiden Jungs für potenzielle Champions halte, und sie haben das ja auch schon vor diesen beiden Rennen häufig genug bewiesen", sagte er. "Klar, das ist eine Herausforderung, aber ich mag Herausforderungen." |
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Zuletzt geändert am 30. Maerz 2003 21:19 von to |
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