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Auch wenn der 96-malige Nationalspieler dies offiziell nicht überbewerten wollte und vielmehr die Euphorie bei den "Bravehearts" bremste: "Ich bin hier, um eine neue Mannschaft aufzubauen. Wir schauen nur auf die Playoff-Plätze."

Briegel: "Sensationen gibt es immer wieder"

Die hat inzwischen sogar Albanien in der Gruppe zehn nach dem ersten Sieg seit zwei Jahren im Visier. "Die EM-Teilnahme wäre sicher eine Sensation. Aber Sensationen gibt es ja immer wieder", sagte Briegel nach dem Achtungserfolg gegen die Russen, für den Bundesligaprofi Altin Lala von Hannover 96 sowie der frühere Lauterer Igli Tare und der Ex-Unterhachinger Altin Rraklli gesorgt hatten. Am Mittwoch will der 72-malige deutsche Nationalspieler Briegel, der in Albanien erst seit drei Monaten im Amt ist, nun die Iren ärgern.

Nach 2:0: Wieder eitel Sonnenschein in Italien

Nach der jüngsten Krise herrscht auch in Italien nach dem 2:0 gegen Finnland wieder eitel Sonnenschein. Sogar der umstrittene Coach Giovanni Trapattoni sitzt wieder fester im Sattel. "Totti und Vieri geben Trapattoni wieder eine Zukunft", titelte die Gazzetta dello Sport. "Das Duo rettet Trap", schrieb Corriere dello Sport.

"So möchte ich die Mannschaft immer sehen. Ich war begeistert", erklärte Trapattoni. Der frühere Trainer von Bayern München war nach dem Achtelfinal-Aus bei der WM und der Pleite in der Qualifikation in Wales zunehmend unter Druck geraten. Doch die überragenden Francesco Totti vom AS Rom und der zweifache Torschütze Christian Vieri (Inter Mailand) sorgten für den Befreiungsschlag. "Totti und Vieri: Ein traumhaftes Duo", schwärmte der Corriere. "Endlich sieht man wieder Italien", meinte die Gazzetta.

Wales träumt weiter vom großen Turnier

Allerdings liegen die Italiener nach vier Spieltagen mit sieben Punkten immer noch deutlich hinter Wales, das durch ein 4:0 über Aserbeidschan seine weiße Weste behielt. Die Waliser träumen nun erstmals seit 1958 wieder von der Teilnahme an einem großen Turnier.

Rumäniens Coach tritt zurück

Von der Teilnahme an der Euro in Portugal redet dagegen in Rumänien nach dem 2:5 gegen Dänemark keiner mehr. Vielmehr stehen die Rumänen vor einem Scherbenhaufen, nachdem Nationaltrainer Anghel Iordanescu und Kapitän Gheorghe Popescu (Hannover 96) nach der Pleite ihren Rücktritt ankündigten.

Holland und Tschechien marschieren im Gleichschritt

Dagegen marschieren die Niederlande, bei denen Frank de Boer als erster Holländer sein 100. Länderspiel absolvierte, und Tschechien nach dem 1:1 in Gruppe drei weiterhin im Gleichschritt Richtung Euro. Torschütze für die Tschechen war der Dortmunder Jan Koller. Spanien, zuletzt 3:1-Sieger gegen Deutschland, kam in der Ukraine nur zu einem 2:2. Kroatien gab indes in Gruppe acht durch ein 4:0 gegen Belgien ein Lebenszeichen von sich.

Souverän: Frankreich 6:0 gegen Malta

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Unter starken Sicherheitsmaßnahmen ging der 2:0-Sieg der Engländer gegen Liechtenstein über die Bühne

Souverän entledigte sich auch Europmeister Frankreich beim 6:0 gegen Malta seiner Pflichtaufgabe, wobei Thierry Henry vom Arsenal London sogar Superstar Zinedine Zidane in den Schatten stellte. "Ich wusste, dass Thierry in bestechender Form ist. Er spielt im Moment super und steht über allen anderen", lobte Trainer Jacques Santini den zweifachen Torschützen.

Englands Superstars schonten sich für Türkei

Englands Superstars taten dagegen nur das Allernötigste, um sich gegen Liechtenstein nicht bis auf die Knochen zu blamieren. Treffer durch Michael Owen und David Beckham retteten schließlich ein mageres 2:0. Kritik wollte Nationalcoach Sven-Göran Eriksson nach der schwachen Leistung allerdings nicht üben: "Wir haben getan, was wir tun mussten. Wir haben einen guten, professionellen Job gemacht."

Offenbar schonten sich die Engländer für das Spitzenspiel der Gruppe sieben am Mittwoch gegen den WM-Dritten Türkei. "Ich bin überzeugt, dass wir gegen die Türken ein gutes Spiel zeigen werden", meinte Eriksson und fügte nach den jüngsten Diskussionen auf der Insel kämpferisch an: "Wir machen keine Rückschritte. Ich mache mir keine Sorgen um die Zukunft des englischen Fußballs."

Hooligans sorgten für Schlagzeilen

Für Schlagzeilen sorgten indes wieder einmal englische Hooligans, die sich bei der Anreise nach Liechtenstein in Zürich Straßenschlachten mit der Polizei geliefert hatten. 25 Randalierer wurden verhaftet. Drei Briten wurden durch Schüsse verletzt, zwei weitere Männer erlitten Stichwunden.

Thomas Niklaus, sid


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Zuletzt geändert am 30. Maerz 2003 19:51 von to

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