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Schwerer Bombenanschlag in Tschetschenien - Mehr als 40 Todesopfer

Lastwagen rast in Regierungsgebäude

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Moskau - Bei einem Rebellenanschlag auf ein Gebäude der Regierung der russischen Kaukasusrepublik Tschetschenien sind am Montag nach offiziellen Angaben mindestens 40 Menschen getötet worden. Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte, er werde es nicht zulassen, dass der Selbstmordanschlag seine Friedensbemühungen zunichte mache.

Ein mit Sprengstoff beladener Lastwagen raste am Morgen in das Regierungsgebäude in der Stadt Snamenskoje im Norden Tschetscheniens und explodierte. Soldaten, die das Gebäude bewachten, hatten das Feuer auf den Laster eröffnet, konnten ihn jedoch nicht zum Stehen bringen. Der Laster durchbrach die Sicherheitsbarrieren und ging in einem Feuerball auf. Durch die Explosion wurden auch acht angrenzende Häuser zerstört. In dem Regierungsgebäude befand sich auch ein Büro des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB.

Suche nach Verschütteten

Unter den Toten sind vermutlich auch die beiden tschetschenischen Attentäter. Mindestens 70 Menschen seien mit Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert worden, teilte der Katastrophenschutz in Moskau mit. Rettungskräfte bemühten sich darum, noch verschüttete Menschen aus den Trümmern der zerstörten Häuser zu befreien.

Der Anschlag galt als Rückschlag für die Bemühungen der russischen Regierung, den seit zehn Jahren anhaltenden Krieg in Tschetschenien zu beenden. Es war das folgenreichste Attentat seit einem Referendum Ende März, in dem die tschetschenische Bevölkerung für eine Verfassungsänderung in Tschetschenien gestimmt hatte. Ziel der Verfassungsänderung ist es, das abtrünnige Tschetschenien enger an Russland anzubinden. Das Referendum war von der russischen Regierung veranlasst worden.

Putin: "Wir können das nicht erlauben"

Der jüngste Anschlag sei ein Versuch, eine politische Lösung des Tschetschenien-Konfliktes zu vereiteln, sagte Putin bei einem Treffen mit Regierungsvertretern in Moskau. "Wir können das nicht erlauben, und wir tun es auch nicht", sagte der Präsident.

Der Chef der pro-russischen Regierung Tschetscheniens, Achmad Kadyrow, machte Anhänger des früheren tschetschenischen Präsidenten Aslan Maschadow für den Anschlag verantwortlich. Maschadow befindet sich auf der Flucht und steht auf der russischen Fahndungsliste.

In Tschetschenien kämpfen Rebellen für die Unabhängigkeit der Kaukasus-Republik von Russland. Sie werden für zahlreiche Bombenanschläge verantwortlich gemacht. Im Dezember waren 80 Menschen bei einem Bombenanschlag auf den Sitz der tschetschenischen Regierung in der Hauptstadt Grosny getötet worden.

Reuters

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Zuletzt geändert am 12. Mai 2003 13:44 von aj

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