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Getränkekonzern stoppt Verkauf einer Sparte:

Eckes bleibt alkoholisch

Nieder-Olm - Nach monatelangen Verhandlungen hat der Getränkekonzern Eckes überraschend den geplanten Verkauf seiner Alkoholsparte gestoppt. "Da das Jahr 2002 besser gelaufen ist als geplant, haben wir überhaupt keinen Grund gesehen, etwas unter Wert abzugeben", sagte Vorstandschef Herbert Verse am Montag in Nieder-Olm bei Mainz.

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"Wir konnten es uns leisten, Nein zu sagen." Zuletzt war der niedersächsische Spirituosenhersteller Berentzen als möglicher Käufer von Eckes (granini, hohes C, Chantré, Eckes Edelkirsch) im Gespräch. Die 2500 Mitarbeiter der Traditionsfirma reagierten erleichtert. Eckes - die Nummer eins bei den Spirituosen in Deutschland - hatte im Oktober 2002 völlig überraschend mitgeteilt, die erfolgreiche Alkoholsparte verkaufen zu wollen. Mit den Erlösen sollte der Fruchtsaftbereich gestärkt werden. Genau so unerwartet kam nun die Kehrtwende. "Es war letztlich nicht das herauszuholen, was wir uns als Ziel gesetzt hatten", betonte Verse.

"Weiße Flecken ausfüllen"

Nun will der Konzern bei den Fruchtgetränken seine Marktführerschaft in Europa ausbauen und in absehbarer Zeit auch Firmen zukaufen. "Auf der Landkarte in Europa sind noch einige weiße Flecken, die wir gerne ausfüllen möchten", erklärte Verse. Bei den Alkoholgetränken soll die Ertragskraft gesichert werden. "Wir werden in einzelnen Ländern nach intelligenten Lösungen suchen und können uns Kooperationen im Bereich Produktion, Verkauf, Logistik vorstellen." Eine Geschäftsausweitung komme beim Wein in Frage.

2002 war der Eckes-Umsatz im Jahresvergleich um 8 Prozent auf 1,35 Milliarden Euro gestiegen. Der Bereich alkoholische Getränke kam auf 675 Millionen Euro (plus 1,1 Prozent), bei den Fruchtgetränken legten die Erlöse um 18 Prozent auf 677 Millionen Euro zu. Auch das Ergebnis sei deutlich verbessert worden, berichtete Eckes, ohne Zahlen zu nennen.

Mehrmals kurz vor dem Abschluss

Die Verhandlungen standen schon mehrmals kurz vor einem Abschluss. So war bereits im Februar eine Aufsichtsratssitzung zum Verkauf angesetzt worden, die dann in letzter Sekunde abgesagt wurde. Danach hatte der italienische Getränkehersteller Campari die Verhandlungen abgebrochen. Auch die Sektkellerei Henkell & Söhnlein soll vorübergehend Interesse gehabt haben.

Belegschaften "fällt ein Stein vom Herzen"

Hintergrund der geplanten Veräußerung ist der schrumpfende Spirituosenmarkt. Das Familienunternehmen Eckes wollte sich Kapital beschaffen, um im Fruchtsaftbereich zu expandieren. Für beides reichten die Mittel nicht, hieß es damals. Nun verweist Vorstandschef Verse darauf, es sei inzwischen gelungen, einige Schulden bei der Bank abzubauen. Das verbessere die Ausgangslage. Betriebsratschef Uwe Michalski sieht die Wende als Erfolg und sagte: "Den Belegschaften in Nordhausen und Nieder-Olm fällt ein Stein vom Herzen."

Zuvor hatte das "Handelsblatt" gemeldet, dass sich Berentzen und Eckes nicht auf einen Kaufpreis einigen konnten. Mit der Übernahme wäre die deutlich kleinere Berentzen-Gruppe größter Spirituosenhersteller Deutschlands geworden.

dpa

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Zuletzt geändert am 12. Mai 2003 12:14 von aj

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