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Mo 02.06.2003

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Kein Spiel wie jedes andere: Nationalelf im Duell mit dem Ex-Trainer

Verbales Vorspiel ist eröffnet

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"Das Unmögliche möglich machen": Berti Vogts will seinem Ex-Arbeitgeber eins auswischen.

Wolfsburg - Das Geplänkel um das Duell Völler gegen Vogts hat begonnen. Fünf Tage vor dem EM-Duell Schottland gegen Deutschland ist das verbale Vorspiel eröffnet.

"Dazu stehe ich: Das ist für mich das Spiel des Jahres", betonte Teamchef Rudi Völler und reagierte damit auf den Vorwurf von Ex-Bundestrainer Berti Vogts, der seinem ehemaligen Schützling Übertreibung vorwarf. "Rudi schaukelt diese Spiel zu hoch. Ich weiß nicht, warum. Er braucht nicht etwas aufzubauen, was nicht vorhanden ist", hatte Schottlands "McBerti" via "Kicker" ins Quartier der deutschen Mannschaft nach Wolfsburg übermittelt. Vogts versammelte sein Aufgebot in Dumbarton westlich von Glasgow.

Völler: "Brisanz ist doch logisch"

"Das ist das wichtigste Spiel. Das ist auch in anderen Gruppen so, wenn die vermeintlich besten Mannschaften aufeinander treffen", blieb Völler bei der Einordnung der Partie am Samstag im Hampden Park. Und dass eine Brisanz durch die Person Vogts in dieses wichtige Qualifikationsspiel kommt, sei "ja logisch", meinte der Teamchef: "Er war lange Bundestrainer, er war zwei Mal mein persönlicher Trainer." Schon bei den U 21-Junioren war "Tante Käthe" unter Vogts auf Torejagd gegangen.

Auch Vogts wollte das Besondere nicht ganz beiseite schieben: "20 Jahre für den DFB als Trainer und elf Jahre als Nationalspieler waren eine wunderschöne und erfolgreiche Zeit. Es wird kein einfaches Spiel für mich." Seine Spionage beim 4:1 der DFB-Auswahl gegen Kanada ("ein nettes Trainingsspielchen") an der Seite seines ehemaligen Medienchefs Wolfgang Niersbach beendete Vogts lange vor Abpfiff.

Mit Schottland neun Pleiten in 15 Spielen

Für den 56-Jährigen, der in 102 Länderspielen als Bundestrainer nur 12 Niederlagen kassierte, ist es das erste Aufeinandertreffen mit seiner Vergangenheit. Er habe jedoch eine Mission und wolle das "Unmögliche möglich machen", sprich gegen Deutschland gewinnen. Als Coach der schottischen Auswahl musste er bereits neun Pleiten in 15 Spielen verkraften.

"Berti macht es uns nicht besonders leicht, weil er zuletzt viele Spieler eingesetzt hat und mit unterschiedlichen Systemen spielen ließ", sagte Völler-Assistent Michael Skibbe, der die Schotten intensiv beobachtet hat. "Es kann schon eine Überraschung in der Aufstellung geben, aber wir sind darauf vorbereitet", ergänzte der Bundestrainer.

Ballack hat noch eine Rechnung offen

Motivieren müssen Skibbe und Völler ihre Spieler ohnehin nicht. Einige ließen bereits deutlich durchblicken, dass sie ein Wiedersehen mit dem einstigen Trainer (auch in Leverkusen) richtig "heiß" mache. Michael Ballack ("Mein Verhältnis zu ihm ist ja bestens bekannt") hat auch eine private Rechnung mit Vogts zu begleichen, Bernd Schneider hingegen gab sich diplomatischer: "Mit dem Wiedersehen habe ich keine Probleme. Ich spiele gegen Schottland, nicht gegen Berti Vogts."

Von Jens Mende und Oliver Hartmann, dpa


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Zuletzt geändert am 2. Juni 2003 16:53 von sab

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