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Chinesischer Frachter vor Bornholm gestrandet:

Immer mehr Öl sickert aus den Tanks

Malmö - Aus dem vor der dänischen Insel Bornholm gesunkenen Frachter "Fu Shan Hai" ist am Montag weiter Öl in die Ostsee gesickert und auf die schwedische Küste zugetrieben. Nach einer zeitweiligen Entwarnung durch dänische Experten meldete die schwedische Küstenwacht zwei Tage nach dem Untergang des mit Dünger beladenen chinesischen Frachters, dass zusätzlich zu bisher 150 Tonnen ausgelaufenen Schweröls weitere 250 Tonnen ins Meer geflossen seien.

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Mindestens einer der vier Brennstofftanks sei leck, erklärte ein Sprecher der Einsatzkommandos in Lyngby bei Kopenhagen. Bei dem Unglück am Samstag konnten alle 27 Besatzungsmitglieder gerettet werden.

Wochenlang aufräumen

Längs der südostschwedischen Küste zwischen Sandhammeren und Simrishamn bereiteten sich die Behörden nach Angaben aus Malmö auf "wahrscheinlich wochenlange Aufräumarbeiten" vor. Ob ein drei Kilometer breiter und zwölf Kilometer langer Ölstreifen allerdings die Küste wie befürchtet am Dienstag erreichen würde, galt wegen ständig wechselnder Winde als unsicher.

Mit vier Spezialschiffen versuchten Bergungstrupps das Anschwemmen des Öls zu verhindern. Zusätzlich sollten wegen der neuen Lecks zwei weitere Schiffe eingesetzt werden. Kritik äußerten schwedische Fachleute an den bürokratischen Notfallprozeduren in Dänemark: Wegen fehlender Genehmigungen sei es nicht gelungen, die "Fu Shan Hai", die bei guter Sicht und ruhiger See mit dem in Zypern registrierten polnischen Containerschiff "Gdynia" kollidiert war, vor dem Sinken in flache Gewässer zu schleppen und das Maschinenöl abzupumpen.

Greenpeace will selbst überwachen

Nach Ansicht der Umweltorganisation Greenpeace kann außer Öl auch der geladene Kunstdünger der "Fu Shan Hai" zu einer ernsthaften Gefahr für die Umwelt werden. Das Schiff hatte etwa 60.000 Tonnen Dünger und 1700 Tonnen schweres Maschinenöl an Bord. Es sei zu klären, um welchen Stoff es sich bei dem Dünger handelt und wie er mit Wasser reagiert, sagte Greenpeace-Schifffahrts-Experte Christian Bussau. Die Ostsee nehme jährlich bereits knapp eine Million Tonnen Nährsalze auf und sei längst überdüngt. Greenpeace kündigte die Entsendung eines eigenen Umweltschiffes an die Unglücksstelle vor Bornholm an.

In Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern) forderte die Umweltorganisation WWF unter Hinweis auf das Unglück vor Bornholm erneut eine Lotsenpflicht für die stark befahrene Ostsee. Sowohl das Schweröl an Bord des gesunkenen Frachters wie auch der Kunstdünger gefährdeten die Umwelt des ökologisch empfindsamen Gewässers. "Nicht auszudenken, wenn eine vergleichbare Havarie mit einem Tanker passiert wäre", sagte Jochen Lamp vom WWF-Ostseebüro.

dpa; Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 2. Juni 2003 19:33 von jo

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