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Kaplan hält sich weiter versteckt:

"Kalif von Köln" schwört der Gewalt ab

Mainz/Köln - Der als "Kalif von Köln" bekannt gewordene Islamistenführer Metin Kaplan schwört nach eigener Darstellung der Gewalt ab. Er sei gegen Auseinandersetzungen, bei denen Menschen verletzt und getötet werden, sagte Kaplan am Montag in einem Interview mit dem ARD-Politmagazin "Report Mainz".

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Metin Kaplan

Viele Aussagen, die er im Laufe der Jahre gemacht habe, seien nicht richtig interpretiert worden: "So gelte ich heute als der gefährliche Mann, der ich nicht bin." Ein gläubiger Moslem könne Terror nicht befürworten. "Ich will mit den Deutschen in Frieden zusammenleben", sagte Kaplan auf Deutsch.

Hält sich versteckt

Auch fast eine Woche nach seiner Entlassung aus der Auslieferungshaft hält sich der umstrittene Religionslehrer mit seiner Familie versteckt. In Zukunft wolle er in seinem Beruf als islamischer Gelehrter tätig sein, erklärte Kaplan. Er akzeptiere, dass der von ihm geleitete Kalifatsstaat nach deutschem Recht verboten sei.

Bei der zuständigen Ausländerbehörde hatte sich der türkische Staatsbürger noch nicht gemeldet. Eine Sprecherin der Stadt Köln sagte: "Der Ball liegt bei Metin Kaplan. Er ist verpflichtet, sich bei uns und der Polizei zu melden, sonst drohen ihm weitere rechtliche Konsequenzen." Aus diesem Grund geht die Stadtverwaltung davon aus, dass sich Kaplan freiwillig mit den Behörden in Verbindung setzen wird.

Reiseverbot erlassen

Die Ausländerbehörde hatte in der vergangenen Woche ein Reiseverbot gegen ihn erlassen. Da er weder an seinem letzten offiziellen Wohnsitz im Kölner Stadtteil Chorweiler noch in seiner Islam-Gemeinde anzutreffen war, wurde das Dokument seiner Karlsruher Rechtsanwältin zugestellt.

Kaplan ist zudem durch eine Auflage des Oberlandesgerichts Düsseldorf nach seiner Haftentlassung unter "Führungsaufsicht" gestellt. Für ihn wird ein Bewährungshelfer bestellt. Außerdem hat er sich unter anderem einmal pro Woche bei der für seinen Wohnsitz zuständigen Polizeidienststelle zu melden. Diese Frist läuft am 9. Juni ab.

Asylstatus widerrufen

Der 50-jährige Familienvater hatte gegen die letzte Ausweisungsverfügung der Stadt Köln vom Februar dieses Jahres Widerspruch eingelegt. Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen. Ebenfalls noch anhängig ist seine Klage gegen die Widerrufung seiner ausländerrechtlichen Stellung als "anerkannter Asylant", die das Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge seit September vergangenen Jahres betreibt.

Markus Peters (ddp); Archivbild: dpa

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Zuletzt geändert am 2. Juni 2003 18:04 von jo

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