[an error occurred while processing this directive]
IVWPixel Zählpixel

  Ticker    Wetter    Foto des Tages    Archiv    Übersicht 

Home     Kontakt     Site Map  

Mo 02.06.2003

 Nachrichten

   vom 02.06.03

Altersbegrenzung
für die Medizin

Mars-Sonde: Countdown läuft
Ex-"Kalif von Köln" schwört Gewalt ab
Millionenschäden nach Gipfel-Krawallen
Frachter verliert viel
Öl vor Bornholm

Zins-Steuer
wird verschoben

Metaller-Streik im
Osten hat begonnen

Grüne: Geheimdienste zusammenlegen
Wetter sorgt für
volle Eisdielen

Foto des Tages
Karikatur
Wie bei "Emil und
die Detektive"



 Sport



 Magazin



 Internet

[?]

Bevölkerungsrückgang

Bald gibt es zuviele Kindergartenplätze

Mainz - Der schleichende Bevölkerungsrückgang in Rheinland-Pfalz bewirkt jetzt schon einen Überschuss an Kindergartenplätzen. "Rechnerisch ist das Angebot an Plätzen größer als die Zahl der Drei- bis Sechsjährigen", sagte der Sprecher des Bildungsministeriums, Wolf- Jürgen Karle.

Anklicken zum Vergrößern

Nur in einigen Mainzer Neubaugebieten gebe es wegen des Zuzugs vieler junger Familien Engpässe. Städte wie Koblenz, Trier oder Ludwigshafen hingegen können den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz fast immer Fällen erfüllen.

11.000 offene Plätze

"In Rheinland-Pfalz stehen den gut 146.000 Kindern von drei bis sechs Jahren mehr als 157.000 Plätze in Kindergärten, -krippen und in Horteinrichtungen zur Verfügung", sagt Karle. Nach einer Studie des Statistischen Landesamtes in Bad Ems wird sich diese Schere sogar noch weiter öffnen. Wie die Statistiker berechneten, wird sich bei einer Geburtenrate von 1,4 Kindern pro Frau die Zahl des Nachwuchses im Kindergartenalter von 125.000 im Jahr 2000 auf 102.000 im Jahr 2010 verringern. Im Jahr 2050 werde es sogar 43 Prozent weniger Kindergartenkinder geben.

Nur Mainz hat noch Wartelisten

Während die Städte Kaiserslautern, Landau, Neustadt an der Weinstraße, Ludwigshafen, Koblenz und Trier eigenen Angaben zufolge ausreichend Kindergartenplätze anbieten können, gibt es in Mainz Wartelisten. Und das, obwohl in den rund 100 Einrichtungen für 6000 Kinder 300 freie Plätze gezählt worden seien. "Immer mehr Familien mit kleinen Kindern wandern in die Außenbezirke ab", erklärte die Leiterin der Abteilung Kindertagesstätte, Bärbel Leske, den Widerspruch. Deshalb gebe es in der Innenstadt einen leichten Überschuss an Plätzen.

Im Stadtteil Ebersheim fehlten ihrer Auskunft nach im vergangenen Jahr 40 Plätze. 25 Kinder mussten in die Ortsverwaltung ausweichen. Der Rest wurde in der Innenstadt verteilt. So schnell könne die Stadt mit dem Bau neuer Kindergärten nicht nachkommen, sagte Leske. Immerhin seien in den letzten fünf Jahren zehn neue Kindergärten in städtischer Trägerschaft gebaut worden. Weitere, wie zum Beispiel in Ebersheim, seien geplant. Andere Provisorien, wie in Mainz- Bretzenheim, wo seit Oktober vergangenen Jahres 36 Kinder in einer ehemaligen Altentagesstätte untergebracht sind, werden vorerst beibehalten.

dpa; Archivbild: Thomas Frey

[?]
Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

 Suche in RZ-Online

 RZ

Web


[an error occurred while processing this directive]
... dass der Förder-
finder bei der Suche nach geeigneten Förderprogrammen weiterhilft?

Umfrage

Sollen Alte weniger medizinische Leistungen erhalten?

 Ja, die Geldmittel sind begrenzt


 Nur als allerletzte Sparmöglichkeit


 Nein, das ist für mich undenkbar


Aktueller Stand

 Mehr zum Thema
 Diskussion



[an error occurred while processing this directive]


Zuletzt geändert am 2. Juni 2003 15:38 von jo

» Artikel druckenDruckversion
» Artikel empfehlen
» Schriftgröße einstellen
» Impressum