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Di 03.06.2003

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Wenn kalte Finger die Tür versperren:

Probewohnen im Haus von morgen

HighTech, wohin man sieht: Der Beamer wirft das Fernsehbild an die Wand, kleine Bilderrahmen zeigen digitale Motive an und die Fenster lüften nach einer festgelegten Programmierung. Diese Umgebung testen die Steiners die Technik von morgen.

Eines kalten Winterabends kamen Familie Steiner Zweifel an ihrem Zukunftshaus im Schweizer Kanton Zug: Mit ihren zwei Kindern standen sie vor der Eingangstür, doch der biometrische Türöffner verweigerte ihnen standhaft den Eintritt. "Das soll ein intelligentes Haus sein?", fragte man sich, gar ein zukunftsweisendes Projekt?

Die Erklärung des Problems war einfach: "Wir kennen diese Sensoren nur aus den Hochsicherheitsbereichen bei Banken", erklärt Beat Schertenleib, Sprecher des Projekts FutureLife. Die sind allerdings meist im Keller, wo Temperatur und Luftfeuchtigkeit konstant sind. "Auf minus 20 Grad und kalte Finger war der Sensor nicht eingestellt."

Technik soll den Menschen unterstützen

Familie Steiner ist weltweit die erste Familie, die dauerhaft in einem Zukunfts-Haus lebt. Der Informatiker und die Lehrerin erproben hier den täglichen Umgang in einer vernetzten Umgebung. "Ambient Intelligence" heißt die Technik, die dahinter steht - sie wird in verschiedenen Städten in Prototypen der Zukunftshäusern erprobt.

Den Betreibern geht es nicht darum, die Häuser mit möglichst viel Technik auszustatten, sondern den Menschen optimal zu unterstützen. "Die Technik soll den Menschen dienen, und ihnen das Leben nicht erschweren", beschreibt Schertenleib die Grundidee des Projekts, das von Metro-Gründer Otto Beisheim finanziert wird.

Spieglein, Spieglein an der Wand...

In den Bereich der Gesundheitsüberwachung geht auch eine Entwicklung der Forscher des niederländischen Elektronikkonzerns Philips, der in Eindhoven ein Haus von Morgen gebaut hat. Im Bad des "HomeLabs" hängt ein "Health Coach" (Gesundheitsbetreuer) an der Wand, ein intelligenter Badezimmerspiegel. Die Spiegeloberfläche fungiert als Display, auf dem verschiedene Anwendungen gezeigt werden können: So kann der Spiegel mit anderen Elektrogeräten "kommunizieren" oder als Waage und als Fitnesstrainer genutzt werden. Der Hausherr kann aber auch beim Rasieren die Börsenkurse im Blick behalten, während die Kinder beim Zähneputzen Comics schauen. SMS: "Das Essen ist da" weiterblättern
 


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Zuletzt geändert am 3. Juni 2003 16:11 von mwege

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