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Öko-Label wird 25 Jahre alt:

Der "Blaue Engel" soll Europa erobern

Berlin - 25 Jahre nach der Einführung des "Blauen Engels" soll das traditionsreiche deutsche Umweltzeichen wieder populärer werden und Europa erobern. Der Wegweiser für umweltbewusstes Einkaufen soll auch auf Produkte in anderen EU-Staaten ausgeweitet werden. Ignoriert wird der "Blaue Engel" hingegen weiterhin von Handy-, Reifen- und Klebstoffherstellern, obwohl die Vergabegrundlagen längst vorhanden sind.

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Der Vorsitzende der Jury Umweltzeichen, Gerd Billen, rief diese Branchen auf, ihre Blockade aufzugeben. Indirekt warf er den Herstellern vor, Absprachen getroffen zu haben, das Siegel nicht zu nutzen. Mit dem Label für umweltfreundliche Produkte sind unter anderem Lacke, Tapeten, Papier, Kopierer, Möbelstücke, Heizungen, Kühlschränke und Computer versehen, aber auch Dienstleistungen wie Car-Sharing und sogar Schiffe.

Markenzeichen im Alltag

Der "Blaue Engel" sei im Alltag als Markenzeichen akzeptiert, sagte Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne). Das Zeichen sei auch Vorreiter für ökologische Entwicklungen geworden, die später Standard der Technik wurden. Der Präsident des Umweltbundesamts (UBA), Andreas Troge, sagte, der "Blaue Engel" sei "die zentrale Boje im Dickicht der Ökosiegel". Künftig sollen laut Troge auch Luxusdampfer sowie Multifunktionsgeräte im technisierten Haushalt mit dem Öko-Label ausgezeichnet werden.

Auch Textilien, Schuhe und Matratzen sollen künftig den "Blauen Engel" erhalten können. Es gebe dafür zwar das EU-Umweltsiegel, die "Margerite", sagte Billen. Aber der "Blaue Engel" solle nicht in der "Margerite" aufgehen, sondern als eigenständiges Gütesiegel erhalten bleiben. Grund seien "entscheidende Mängel bei der Glaubwürdigkeit" des EU-Zeichens.

Siegel gilt nur für drei bis vier Jahre

Pro Jahr bekommt die "Blaue Engel"-Jury etwa 100 Produktvorschläge. Das können zum Beispiel auch lärmarme Wasserwerfer oder schadstoffarme Särge sein. Letztlich werden aber nur etwa 15 Produkte geprüft, und nur ein Teil von ihnen bekommt den "Blauen Engel". Das Siegel darf immer nur für einen Zeitraum von drei bis vier Jahren vergeben werden.

Der "Blaue Engel" sei ein dringend notwendiges Gegengewicht zum Dumping-Handel, erklärte der Naturschutzbund (NABU). Billen räumte aber ein, dass der Verbraucher in Zeiten der Wirtschaftskrise trotz gesteigerten Umweltbewusstseins nicht bereit sei, für umweltverträgliche Produkte 20 bis 30 Prozent mehr Geld auszugeben.

dpa; Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 3. Juni 2003 15:21 von jo

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