[an error occurred while processing this directive]
IVWPixel Zählpixel

  Ticker    Wetter    Foto des Tages    Archiv    Übersicht 

Home     Kontakt     Site Map  

[?] [?]

Chronologie:

Schwere Zugunglücke in Deutschland

Schrozberg - Beim Zusammenstoß zweier Regionalzüge bei Schrozberg in Baden-Württemberg sind am Mittwoch mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Es gab zahlreiche Schwerverletzte. Die Nachrichtenagentur ddp dokumentiert nachfolgend die schwersten Zugunglücke der letzten zehn Jahre in Deutschland.

1993

Am 9. April prallt in Berlin ein Intercity, der auf ein falsches Gleis geschickt worden war, mit einem Schnellzug zusammen. Bilanz des Zugunglücks: 3 Tote und 14 Verletzte.

1994

Am 29. September rasen zwei Triebwagen der Eisenbahngesellschaft Altona-Kaltenkirchen-Neumünster auf der eingleisigen Strecke nahe Bad Bramstedt ineinander. Es werden sechs Menschen getötet und Dutzende verletzt.

1995

Am 12. Dezember prallt ein RegionalExpress bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Garmisch-Partenkirchen auf den gleichzeitig einfahrenden 'Gläsernen Zug'. Ein Passagier wird getötet, 46 werden verletzt.

1996

Am 5. Juni sterben beim Frontalzusammenstoß zweier Regionalbahnen bei Kleinfurra bei Nordhausen drei Menschen. 12 Passagiere werden verletzt.

1998

Am 3. Juni springt der ICE "Wilhelm Conrad Röntgen" durch einen technischen Schaden am Radreifen aus den Schienen und zerschellt an einer Brücke in Eschede. 101 Menschen kommen ums Leben, mehr als 100 werden zum Teil schwer verletzt. Es ist das schwerste Eisenbahnunglück in der deutschen Geschichte.

1999

Am 18. Februar stößt ein Intercity mit einem Interregio vor dem Bahnhof von Immenstadt zusammen. Eine Weiche war per Hand umgestellt worden. Bei dem Unglück werden 2 Menschen getötet und 35 verletzt.

2000

Am 6. Februar werden bei einem Zugunglück im Bahnhof Brühl bei Köln 9 Menschen getötet und 76 Fahrgäste verletzt. Ein Nachtexpress entgleist, nachdem er mit 122 Stundenkilometern über eine Strecke fuhr, bei der die Höchstgeschwindigkeit auf 40 Stundenkilometer begrenzt war.

Am 24. Mai fährt im Bahnhof Niederzeuzheim bei Limburg eine Regionalbahn auf einen stehenden Güterzug auf. 2 Menschen werden schwer, rund 30 Personen leicht verletzt.

Am 10. Juni prallen zwei Züge der Zugspitzbahn in einem Tunnel bei Garmisch-Partenkirchen auf eingleisiger Strecke zusammen. 64 Menschen, die meisten Touristen, werden verletzt.

2001

Am 22. Juni kommen drei Menschen bei Vilseck in der Oberpfalz ums Leben. Ein Zug stößt mit einem Lastwagen zusammen und fängt Feuer. Mehr als 20 Personen werden zum Teil schwer verletzt.

2002

Am 3. Januar kommen bei einem Zugunglück in Pfronten im Allgäu zwei Menschen ums Leben. Der Regionalzug von Kempten ins österreichische Reutte erfasst an einem unbeschrankten Bahnübergang einen Pkw und schleift ihn rund 100 Meter mit. Zwei Insassen des Autos sterben. Die 25 Insassen des Zuges bleiben dagegen unverletzt.

Am 6. November sterben beim Brand in einem Schlafwagen der Deutschen Bahn bei Nancy zwölf Menschen, unter ihnen drei Deutsche. Neun Personen werden verletzt. Der Nachtzug war von Paris nach München unterwegs.

ddp


Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

 Suche in RZ-Online

 RZ

Web


[?]

Zuletzt geändert am 11. Juni 2003 15:13 von aj

» Artikel druckenDruckversion
» Artikel empfehlen
» Schriftgröße einstellen
» Impressum